R36 Vegane Sommer Tartelettes

Wer gerade keine Zeit für einen großen Kuchen oder gar eine Torte hat, kann jederzeit diese kleinen Küchlein machen. Im Kühlschrank halten sie sich mehrere Tage. Allerdings gibt’s einige „Horrorgeschichten“, die einem die Tartelettes-Laune versauen könnten, denn dafür braucht ihr Mürbeteig. Jetzt denkt ihr vielleicht: Das sind ja nur wenige Zutaten, wie schwer kann das sein? Aber gerade da liegt die Gefahr, denn bei so wenigen Zutaten muss die Zubereitung wirklich sitzen. Das Geheimnis von Mürbeteig heißt: Kälte. Benutzt also UNBEDINGT kalte vegane Butter, ganz kaltes Wasser, lasst den Teig ausreichend lang im Kühlschrank ruhen und verarbeitet ihn mit kalten Händen. Zufälligerweise ist genau das mit unseren letzten Tartelettes passiert. Zu lange in der warmen Hand geknetet und schon wird der Teig doof. Solange ihr diese Grundregel allerdings einhaltet, ist Mürbeteig wirklich ein einfacher Teig, auf den ihr unterschiedlichste Cremes, Obst und Toppings geben könnt.

R36 Vegane Sommer Tartelettes

Vegane Sommer-Tartelettes

6 Tartelettes 1 Stunde

Zutaten

FÜR DEN TEIG

  • 200 g Weizenmehl
  • 100 g vegane Butter
  • 2 EL Zucker
  • Salz
  • 3 EL Eiswasser

FÜR DIE CREME

  • 300 ml vegane Schlagsahne
  • 50 g weiße Schokolade
  • 15 g Pistazien
  • 1 Vanilleschote
  • optional Agavendicksaft

FÜR DAS TOPPING

  • Beeren oder Obst eurer Wahl
  • Pistazien

Anleitung

  1. Wir starten mit dem Teig. In einer großen Schüssel Weizenmehl, Zucker und Salz vermischen. Die kalte vegane Butter in Flocken darübergeben und mit kalten Händen alles verkneten. Gebt 3 EL sehr kaltes Wasser dazu, danach sollte euer Teig geschmeidig sein. Wenn er noch zu fest ist, gebt ihr vorsichtig mehr Wasser dazu. Der Teig sollte allerdings nicht kleben, sondern eine schöne, gleichmäßige Kugel ergeben.
  2. Den Teig in Frischhaltefolie einpacken und mindestens 30 Minuten im Kühlschrank kühlen lassen.
  3. In der Zwischenzeit könnt ihr eure Creme vorbereiten. Die weiße Schokolade im Wasserbad schmelzen, danach mit Schlagsahne in einer Schüssel verrühren. Pistazien (und wer mag noch ein paar kleine weiße-Schokoladen-Stücken) unterrühren. Eine Vanilleschote auskratzen, das Mark zur Creme geben. Jetzt könnt ihr entscheiden, wie süß eure Creme sein soll. Wer es lieber frisch mag, kann ihn komplett weglassen. Wer eine süße Creme haben möchte, gibt 2-3 EL Agavendicksaft dazu. Lasst die Creme ebenfalls für 30 Min. im Kühlschrank.
  4. Hat der Teig ausreichend Zeit im Kühlschrank verbracht, mehlt ihr eine Oberfläche und rollt den Teig etwa 0,5 cm dick aus. Kreise ausstechen, je nachdem wie groß eure Tartelettes-Förmchen sind. Der Teig sollte im Druchmesser etwa 1cm mehr ausgestochen sein, als eure Form im Durchmesser hat. Die Kreise in eure Tartelettes-Förmchen legen und am Rand festdrücken. Der Teig sollte bis oben gehen, alles überschüssige könnt ihr wegnehmen.
  5. Eure Förmchen werden danach blind gebacken. Damit sie nicht zu sehr hochgehen, könnt ihr Backerbsen verwenden und solltet unbedingt mit einer Gabel mehrmals in euren Teig pieksen.
  6. Bei 175°C etwa 10-15 Minuten backen. Der Teig sollte ausgebacken sein, leichte Farbe haben, aber nicht zu kross und dunkel sein. Danach Förmchen abkühlen lassen.
  7. Wenn sie abgekühlt sind, gebt ihr Creme auf eure Förmchen und belegt sie mit Erdbeeren, Heidelbeeren, Brombeeren oder dem Obst eurer Wahl. Mit Pistazien bestreuen und im Kühlschrank stehen lassen, bis ihr sie esst.
R36 Vegane Sommer Tartelettes
R36 Vegane Sommer Tartelettes
R36 Vegane Sommer Tartelettes
R36 Vegane Sommer Tartelettes
R36 Vegane Sommer Tartelettes
R36 Vegane Sommer Tartelettes
Julia Justus
Julia Justus

Julia Justus hat eine große Vorliebe für Tacos und ist förmlich süchtig nach Edamame. An einem perfekten Sonntag gibt's bei ihr Lasagne.