In unserem „Berlin Guide“ stellen wir euch regelmäßig unsere liebsten Imbisse, Restaurants oder Cafés vor. Wir verraten euch, wo es die besten veganen Donuts der Stadt gibt, welches vietnamesische Tapas-Restaurant ihr unbedingt besuchen solltet und wo ihr uns beim Pizzaessen erwischt. Hier findest du alle Berlin-Tipps.

Traditionelles, indisches Essen ist ein echtes Paradies für Vegetarier. All die tollen Currys und Chutneys, überall Kartoffeln, Kichererbsen, Aubergine und … mist, versteckt sich doch gern mal ein bisschen Butter dazwischen. Manchmal ist die Butter direkt am Reis – Klar, das machen wir zu Hause ja auch gern, aber man kann natürlich keine Packung Alsan zum Essen mitnehmen. Es lauern also ein paar „Gefahren“ bei indischem Essen, die durch vorher Fragen schnell gelöst werden können. Noch mehr freuen wir uns aber über indische Restaurants, die direkt eine große Auswahl an (sogar gekennzeichneten) veganen Gerichte anbieten. Hallo Chutnify!

Wer ist mit dabei?

Heute sind wir fast in Stammtisch-Stimmung. Hier ist es kein Problem, in größeren Gruppen zu essen, unsere Test-Fraktion mit acht Personen kam problemlos noch 19 Uhr unter . Vorbestellen sollte man bei so vielen Leuten aber sicherheitshalber immer, denn ab 20/21 Uhr wurde es schon deutlich voller. Sogar Nadine, die kein Fan von indischem Essen ist, war mit am Start und sehr glücklich darüber, dass Nutella-Bananen-Dosas auf der Karte stand.

Was musst du unbedingt probieren?

Wir haben sehr selten ein Getränk in dieser Kategorie. Vielleicht, weil es so wirkt, als wäre das Essen schlecht. Aber nein, Nimboo Paan ist einfach die supersehrhyperleckere selbstgemachte, würzige Limonade. Leicht salzig, leicht zitronig, wir mussten sie an dieser Stelle einfach nennen.

Wer klaut dir den letzten Happs vom Teller?

Ganz klar deine Begleitug. Die Gerichte hier sind super geeignet, um sich einmal durchzuprobieren – auch bei den anderen. Kleiner Löffel Chutney vom Nachbarn links, ein Stück Dosa vom Nachbarn rechts. Am Ende hat jeder alles mal gekostet – toll!

Das schönste in diesem Restaurant sind…

… die Gewürze! Hach, wie schön es ist, Essen mit so vielen Aromen zu essen. Jedes Chutney, jedes Curry und jede kleine Beilage hat eine eigene Note. Wir haben Idlis (fluffige Reis-Linsen-Dampfbällchen) mit unterschiedlichen veganen Chutneys und Salat gegessen. Die neutralen Idlis werden zur perfekten Beilage für all diese starken Aromen. Fast noch besser hat uns sogar unsere Vorspeise geschmeckt: ein Süßkartoffel-Ragda-Patty, also ein Bratling aus Süßkartoffeln, der mit Kichererbsen und unterschiedlichem Chutney serviert wird.

Darauf solltest du dich gefasst machen.

Die Gerichte sind alle traditionell südindisch. Das klingt im ersten Moment vielleicht nicht wie DIE neue Info, aber es gab doch ein, zwei Menschen am Tisch, die vergeblich Butter Chicken gesucht haben. Auch wichtig: Es gibt eine Schärfe-Skala, die ihr unbedingt beachten solltet, denn scharf heißt hier wirklich scharf.

Wäre dieser Laden ein Tier…

… wäre es ein kleiner, lauter Elefant. Ausgewachsen würde er auch nicht mehr ins gemütliche Chutnify passen.

Zucker ↦ Jagdwurst Donut
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