5 Rezepte mit Seidentofu (und wie ihr ihn richtig zubereitet)

Bei „Papperlapapp“ geht’s um Geschichten rund ums Essen. Was stellt man am besten mit Seidentofu an, welche Kochbücher und Küchenutensilien dürfen bei uns nicht fehlen und wie backt man ohne Eier? Alle bisherigen Artikel könnt ihr hier nachlesen.

Wer aus Versehen oder aus Neugier schon das ein oder andere Mal Seidentofu in seinen Einkaufskorb gepackt hat, der stand bestimmt schon öfter vor der Frage: Was mache ich damit jetzt eigentlich? Wir erklären euch, was Seidentofu genau ist, wie ihr Seidentofu perfekt zubereitet und was ihr besser lassen solltet. Traut euch, denn mit Seidentofu könnt ihr wirklich tolle Rezepte zubereiten!

Die Konsistenz

Im Gegensatz zum normalen „festen“ Tofu, hat Seidentofu einen viel höheren Wassergehalt. Dadurch kommt auch die „schwabbelige“ Konsistenz, denn im Gegensatz zu den durschnittlichen 50% Sojabohnenanteil, finden sich im Seidentofu gerade einmal 20% Sojabohnen. Seidentofu ist außerdem eine typische japanische Spezialität, die als Suppenbeilage, aber auch zur Zubereitung für Cremes, Süßspeisen und Soßen genutzt wird.

Was sollte man besser lassen?

Durch den hohen Wassergehalt des Tofus solltet ihr auf keinen Fall versuchen Seidentofu anzubraten, zu frittieren oder in Stücke zu schneiden - das wird nicht funktionieren. Püriert ihr ihn hingeben, erhaltet ihr eine tolle, feine, sämige Basis für Süßspeisen oder Cremes aller Art.

Was mache ich also mit Seidentofu?

1. Dips & Saucen

Neben Cashews ist Seidentofu definitiv ein heißer Favorit für selbstgemachte Dips und Saucen. Das funktioniert für vegane Pasta genauso gut, wie für Grilldips.

Zum Rezept: Veganer, cremiger Zwiebeldip

2. Fluffige Mousse

Um euren Seidentofu schön fluffig zu bekommen, solltet ihr den Seidentofu lange und für mehrere Minuten pürieren. So hebt ihr Luft unter den Tofu und erhaltet eine luftige Creme.

Zum Rezept: Vegane helle- und dunkle Schokoladenmousse mit Fruchtspiegel

3. Cremes

Sahne, Gelatine und Eier bilden oft die Basis für leckere Cremes. Wenn man auf all das verzicheten möchte, bleiben gar nicht mehr so viele Möglichkeiten als Basis übrig. Seidentofu bietet sich an und ihr solltet zuschlagen.

Zum Rezept: Vegane Crème Brûlée

4. Eiweiß

Eiweiß ersetzen ist tatsächlich irre schwierig. Wir kennen zwei gute Möglichkeiten, auf die man zurück greifen kann. Für geschlagenes Eiweiß, also Eischnee, ist Aquafaba die perfekte Lösung. Will man das Eiweiß jedoch anbraten, dann ist Seidentofu eine gute Idee.

Zum Rezept: Veganer Strammer Max mit Spiegelei

5. Füllungen

Unter Seidentofu könnt ihr allerdings auch so einiges verstecken. Vor allem Gemüse, Gemüse, Gemüse! Gut gewürzt und im Ofen gebacken, könnt ihr Seidentofu auch für herzhafte Gerichte verwenden und zum Beispiel eine leckere Quiche damit befüllen.

Zum Rezept: Pfifferling-Lauch-Quiche

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