Backen mit Gasofen: 5 Tipps!

Bei „Papperlapapp“ geht’s um Geschichten rund ums Essen. Was stellt man am besten mit Seidentofu an, welche Kochbücher und Küchenutensilien dürfen bei uns nicht fehlen und wie backt man ohne Eier? Alle bisherigen Artikel könnt ihr hier nachlesen.

Gasofen, unsere heimliche Hass-Liebe. Mit einem Gasofen zu backen ist echt kein Schokoladen-Eis-Schlecken. Für manche Dinge, ist ein Gasofen ganz cool, für andere verflucht man dieses Teufelsding dann wieder. Was bei mir eigentlich immer gut funktioniert: Ofengemüse, Überbackenes und einfaches Gebäck. Die lästige Unterhitze von vielen Gasöfen und die Unberechenbarkeit der Grad-Zahlen hingegen machen einem echt zu schaffen. Julia steht gefühlt eine halbe Stunde vor ihrem Gasofen und drückt den Gasknopf, bis die Flamme nun endlich mal von alleine stehen bleibt. Und wie soll man eigentlich 210°C finden, wenn es nur 1,2 & 3 gibt? Allgemein gilt nämlich: viele Gasöfen starten erst ab 150°C. Manche Gerichte, wie Meringuen, sollen oft aber bei 100°C gebacken werden. Mini-Tipp vorab: Schminkt es euch ab, es klappt nicht. Für den Rest gibt es hier ein paar Tipps & Tricks von uns. Wir backen nämlich beide mit Gasofen und bekommen es ja auch immer wieder hin. Und im Notfall hilft immer: Zuckerglasur.

1. Lieber flach backen.

Einen großen Kuchen in einem Gasofen zu backen ist manchmal wirklich schwierig. Außen schon schwarz und innen flüßig. Kleinere Kuchen eignen sich deutlich besser für Gasöfen. Bei mehrstöckigen Kuchen backe ich beispielsweise die Teigschichten getrennt voneinander und staple sie anschließend aufeinander.

2. Lieber länger backen.

Lass dein Gebäck lieber etwas länger im Ofen und schalte die Temperatur etwas niedriger. Dran denken: immer wieder reinschauen und zum Schluss Stäbchentest!

3. Obere Schienen nutzen.

Bei den meisten Gasöfen kommt die Hitze nur von unten. Somit ist der untere Bereich des Ofens viel heißer. Am besten also alles schön in die obere Hälfte des Ofens schieben (bitte niemals auf die unterste Schiene).

4. Ein zweites Backblech in petto haben

Um die Hitze, die von unten aufsteigt noch etwas zu zügeln, ist es sinnvoll ein zweites Backblech unterhalb eures genutzten Backblechs mit in den Ofen zu schieben (gern in die unterste Schiene). So wird euer Gebäck nochmals vor der Hitze geschützt.

Allgemein solltet ihr lieber Backbleche nutzen, anstatt Ofengitter. Es besteht ansonsten immer die Gefahr, dass etwas auf den Boden eures Ofens tropft. Das kann bei einem Gasofen sehr verhängnisvoll sein - wir sprechen mal wieder aus Erfahrung.

5. Backblech oder Gebäck drehen

Die meisten Gasöfen sind hinten etwas heißer als vorne. Dreht euer Backblech oder euren Kuchen zur Halbzeit also einmal um 180 Grad.

Zucker ↦ Jagdwurst Donut
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