Veganer Biskuitteig: Wie er gelingt und welche Rezepte du damit backen kannst

Der perfekte Biskuitteig sollte so fluffig und locker wie ein Kissen sein, in dem ihr es euch am liebsten direkt gemütlich machen wollt. Von unseren bisher vorgestellten Teigsorten (veganer Mürbeteig und Hefeteig) ist er der einfachste und schnellste in der Zubereitung, doch trotzdem gibt es dabei ein paar Dinge zu beachten. Der Teig ist eine tolle Grundlage für Torten aller Art und natürlich für Biskuitrollen. Der Biskuitboden sollte selbst nicht zu süß zubereitet werden – sonst wird’s mit Buttercreme, Toppings wie Obst oder Sahne, Schokolade und Co. schnell zu süß. Während in „traditionellen“ Rezepten geschlagenes Eiweiß und schaumig geschlagener Zucker für die Lockerheit des Biskuits sorgen, erledigt Sprudelwasser für uns die Arbeit – und zwar mit Bravour!

Veganer Biskuitteig

1 kleiner Kuchen
50 Minuten

Zutaten

  • 225 g Mehl
  • 150 g Zucker
  • 250 ml Sprudelwasser
  • 50 ml pflanzliches Öl (Raps- oder Sonnenblumenöl)
  • 1 TL Backpulver
  • 8 g Vanillezucker

Für dieses Rezept benötigst du eine Kuchenform mit 22 cm Durchmesser.

Zubereitung

  1. Ofen auf 180°C Umluft vorheizen.
  2. In einer großen Schüssel Mehl, Zucker, Vanillinzucker und Backpulver verrühren.
  3. Anschließend das Öl und das Mineralwasser dazugeben und nur noch kurz unterrühren.
  4. Eine Kuchenform einfetten, mit Mehl ausklopfen und den Teig hineingeben.
  5. Auf mittlerer Stufe für 30 Minuten bei Umluft backen.
  6. Mit einem Stäbchen testen, ob der Teig durch ist. Je nach Farbe und Stäbchentest die Zeit verlängern oder verkürzen. Danach abkühlen lassen und weiterverarbeiten.

Die 3 Geheimnisse des Biskuitteigs:

1. Erster Schritt: Ofen vorheizen. Anders als beim Hefeteig geht's bei Biskuitteig flott zur Sache. Damit der lockere Teig nicht beim Warten zusammenfällt, solltet ihr immer den Ofen vorheizen und eure Backform vorbereiten, damit ihr den Biskuit backen könnt. Den Boden der Form einfetten und mehlen – den Rand der Form könnt ihr allerdings so lassen wie er ist, denn sonst kann es passieren, dass der Teig beim Backen am Rand „abrutscht“ und zusammenfällt.

2. Unterheben, nicht rühren: Diese goldene Biskuitregel ist bei nicht-veganen Rezepten sogar noch wichtiger als bei unserem Teig, aber auch veganer Biskuit möchte mit Samthandschuhen angefasst werden. Niemals solltet ihr die Zutaten wie verrückt verrühren, sondern immer nur unterheben, bis gerade so alles vermengt ist und kein Mehl mehr im Teig zu sehen ist. Nur dann wird er so toll fluffig. Mehl und Backpulver sollten bestenfalls auch in die Schüssel gesiebt werden, damit sich keine Klumpen im Teig bilden.

3. Sprudelwasser und Essig als Ei-Ersatz: Klassisch wird Biskuitteig mit aufgeschlagenem Eiweiß und schaumig geschlagenem Eigelb zubereitet, was ihn eben so fluffig macht. Für unseren veganen Biskuit nehmen wir Sprudelwasser, der selbst schon kleine Luftbläschen mit sich bringt. Deswegen soll auch veganer Biskuit nicht überrührt werden. Eine andere Option ist etwas Apfelessig, der in Kombination mit Backnatron oder Backpulver reagiert und ebenfalls beim Aufgehen hilft. Keine Sorge, den Essig schmeckt man nach dem Backen nicht mehr.

Diese Rezepte backt ihr damit:

Vegane Himbeerschnitte (Rezept)

Zucker ↦ Jagdwurst Donut
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