Veganer Mürbeteig: Wie er gelingt und welche Rezepte du damit backen kannst

Mürbeteig gehört zu den einfachsten Backrezepten und ist dein treuer Begleiter für Kekse, Blechkuchen, Tortenböden oder herzhafte Quiche. Doch trotz der Einfachheit handelt es sich um eine delikate Angelegenheit, für die du ein paar Regeln beachten solltest. Keine Sorge, du bekommst das alles hin!

Nach diesem Artikel wirst du wie ein Profi Tartelettes, Apple Pie und Nussschnecken backen – und kennst das Mürbeteig-Rezept schon aus dem Kopf, versprochen! Eigentlich musst du dir nämlich nur 3-2-1 merken: 300 g Mehl, 200 g vegane Butter, 100 g Zucker. Los geht’s!

GRUNDREZEPT FÜR VEGANEN MÜRBETEIG

1 Teig
45 Minuten

Zutaten

  • 300 g Weizenmehl
  • 200 g vegane Butter
  • 100 g Zucker
  • kaltes Wasser nach Bedarf

Zubereitung

  1. Vermischt Weizenmehl und Zucker in einer großen Schüssel. Die kalte vegane Butter in Flocken darübergeben und mit kalten Händen verkneten. Gebt etwas Eiswasser (oder sehr kaltes Wasser) dazu und knetet bis ein geschmeidiger Teig entsteht.

  2. Den Teig in Frischhaltefolie einpacken und mindestens 30 Minuten im Kühlschrank kühlen lassen, bevor ihr ihn weiterverarbeitet.

Die 3 Geheimnisse des Mürbeteigs

1. Mürbeteig liebt es kalt:
Für die Zubereitung solltest du immer nur Butter direkt aus dem Kühlschrank nehmen. Jap, damit meinen wir: Lass die Butter nicht erst 10 Minuten bei Raumtemperatur auf ihren Einsatz warten. Außerdem ist Eile geboten, denn je länger du den Mürbeteig knetest, desto wärmer wird er. Bestenfalls hältst du deine Hände daher auch kurz unter kaltes Wasser, bevor du dich ans Kneten machst. Sollte deine Mischung dennoch etwas bröselig werden, kannst du einen kleinen Schluck Wasser dazugeben. Der sollte aber auch eiskalt sein, klar. Du denkst, wir übertreiben? Keinesweg! Dein Mürbeteig wird dir auf ewig dankbar sein (also bis du ihn gegessen hast). Sobald der Teig vermengt ist, geht’s ab in den Kühlschrank mit ihm. Sei dabei nicht ungeduldig und halte dich (auch wenn es dir schwer fällt) an die jeweils angegebene Ruhezeite im Rezept. Um zu vermeiden, dass dir zum Beispiel Kekse beim Backen auseinanderlaufen, kannst du sie vor dem Backen erneut ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

2. So bleibt beim Ausrollen nichts kleben:
Nachdem der Mürbeteig ausreichend lang gekühlt wurde, geht’s in den meisten Fällen ans Ausrollen. Hier wirst du den Unterschied zwischen gut gekühltem und warmem Mürbeteig bemerken, denn letzterer bekommt sehr schnell Risse. Um dies mit Sicherheit auszuschließen, kannst du den Teig zwischen zwei Silikonbackmatten oder Backpapier ausrollen. Dadurch bleibt er weder an der Arbeitsfläche noch am Nudelholz kleben – zusätzlich kannst du ihn so auch ganz entspannt transportieren und z. B. auf ein Backblech bewegen.

3. Mürbeteig vorbereiten und einfrieren:
Da Mürbeteig die Kälte so gern mag, lässt er sich auch toll vorbereiten und sogar einfrieren. Du kannst den Teig bis zu 3 Tage im Voraus vorbereiten und eingewickelt im Kühlschrank liegen lassen, oder sogar mehrere Wochen im Gefrierfach lagern. Dadurch lässt sich vor allem das ganze Plätzchenbacken rund um Weihnachten entspannt meistern. Eingefrorenen Teig lässt du am besten eine Nacht vor Gebrauch erstmal im Kühlschrank „auftauen“.

Diese Rezepte backt ihr damit:

Veganer Quark-Streuselkuchen (Rezept)

Zucker ↦ Jagdwurst Donut
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