Vegan Essen in Tel Aviv: Unsere liebsten Restaurants

Z&J Traveling: Auch auf Reisen verbringen wir die meiste Zeit mit Essen – und das wollen wir natürlich mit euch teilen. Wo gibt’s gutes veganes Essen in Barcelona, Athen und Kopenhagen? Wohin sollte man unbedingt gehen, wenn man in New York, Lissabon oder Mallora ist? In unseren Travelguides verraten wir euch, wo es uns am besten geschmeckt hat.

Ach Tel Aviv, du wunder-wunderschöne Stadt. Du hast ganz flink mein Herz gestohlen. So einfach war es selten, in einer fremden Stadt an veganes Essen zu kommen - und was für leckeres! Solltet ihr gerade euren nächsten Urlaub planen, dann kann ich euch nur dringend empfehlen, eine Woche in Tel Aviv auf die Liste zu setzen.

Hier könnt ihr im Mittelmeer schwimmen, am Strand faulenzen, durch die Straßen voller Bauhaus-Schönheiten schlendern und vor allem die allerbesten Falafel und den allerköstlichsten Hummus essen.

Die landestypischen Gerichte (Falafel und Hummus, klar!) sind sowieso vegan. Dazu leben aber bereits ca. 5 Prozent der Einwohner Tel Avivs vegan. Das führt insgesamt dazu, dass ihr hier wirklich überall vegan essen könnt. Und hatte ich schon erwähnt, WIE lecker es ist? Einziger Wermutstropfen: Tel Aviv ist eine teure Stadt, auch beim Essen. Falafel und Hummus im lokalen Imbiss ist wahrscheinlich noch das Günstigste, das ihr findet, aber am Ende des Urlaubs addiert sich auch das natürlich auf.

Nichtsdestotrotz: Genießt diese Stadt! Nach einem Urlaub in Tel Aviv esst ihr Hummus und Falafel mit anderen.. Augen, öh.

Anastasia

Das vegane Restaurant Anastasia habe ich bei meiner fleißigen Vor-Urlaubs-Recherche auf fast jeder To-Eat-Liste entdeckt. Vor allem das vegane Shakshuka wurde immer wieder empfohlen. Ganz pflichtbewusst habe ich es also bestellt und kann es jetzt auch nur weitergeben und auf die nächste To-Eat-Liste setzen. Hier bekommt ihr ansonsten aber auch Frühsütck, Sandwiches, Salate, Desserts - und alles vegan.

Goodness

Die King George Street hat sich in meinem Urlaub zu meiner Lieblingsstraße gemausert und wurde immer wieder abgelaufen. Auf ihr findet ihr zahlreiche Restaurants, Cafés, Bars und auch das Goodness, das veganes Fast Food anbietet. Mein Falafelbauch konnte zu diesem Zeitpunkt zwar „nur“ diesen Buchweizencrêpe mit Cashew-Käse-Creme, Blumenkohl und Salat verdrücken, war aber sehr zufrieden damit. Für den größeren Hunger gibt's auch vegane Pizza, Burger, Seitanschnitzel und mehr.

Meshek Barzilay

Im Meshek Barzilay gibt es neben landestypischen Gerichten auch „internationale“ Geriche wie Gnocchi, Lasagne, Masala Dosa, Salate und und und. Das mag nach kulinarischem Chaos klingen, aber alles, was wir dort gegessen haben, war wirklich unfassbar lecker. Übrigens wird hier großer Wert auf Regionalität und Saisonalität gelegt. Die Qualität und die Liebe, die in die Gerichte gesteckt wird, schmeckt man auch. Das Reisrisotto in Kastaniensoße, das Tiramisu oder der Birnenkuchen haben uns den Boden unter den Füßen weg gerissen. Sitzen könnt ihr im grünen Innenhof oder im Wintergarten.

Abu Hassan

Die große Frage „Wo gibt's den besten Hummus der Stadt?“ wird natürlich nicht nur in Berlin gestellt, sondern thront auch über Tel Aviv. Dabei schmeckt hier jeder Hummus an sich besser als sonstwo. Ich wollte mich von der Frage nicht ablenken lassen und habe einfach überall Hummus bestellt und hätte jedes Mal darin baden können. Lasst euch nicht von der frischen Zwiebel abschrecken und beißt beherzt rein, das gehört hier einfach dazu. Doch dann passierte es trotzdem, dass ich bei Abu Hassam irgendwie meinen Lieblingshummus und die knusprigsten, saftigsten Falafel gegessen habe. Von denen träume ich nachts noch!

Seeds (geschlossen)

Nach herzhaft kommt süß, dann wieder herzhaft - ihr wisst, wie der Hase läuft. In vielen Supermärkten habe ich die veganen Ben&Jerrys-Sorten entdeckt, doch es gab sogar eine kleine rein vegane Bäckerei in der Stadt. Und da habt ihr leider richtig gelesen - es GAB sie, aber sie hat wohl Ende 2017 geschlossen. Ich möchte das Seeds dennoch in dieser Liste lassen, denn vielleich macht es ja irgendwann wieder auf und ihr könnt euch durch die kleinen süßen Teilchen probieren.

Nanuchka

Das Nanuchka ist wirklich eine kleine, besondere Perle in Tel Aviv, die ich am liebsten mit nach Berlin genommen hätte. Vegane, georgische Küche, uuh! Ich war noch nie in der Region und das hat es noch viel spannender gemacht, durch die Karte zu lesen und mich nicht entscheiden zu können, was ich jetzt am liebsten probieren möchte. Das Restaurant ist vollgestellt und kitschig und dabei so gemütlich, als würde man in einem fremden Wohnzimmer zum Abendessen eingeladen sein.

המאפיה אלנבי

Manchmal hat man ja wirklich großes Glück mit seiner Unterkunft. Wir haben relativ unbekümmert eine schöne Wohnung gesucht und schon am Anreisetag gemerkt, was für einen großartigen Bäcker wir direkt in der Nähe hatten. Bei sowas mach ich ja Freudensprünge. Dieser Duft von frisch gebackenem Brot! Jeden Morgen konnte ich mir hier einen Soja-Kaffee abholen und veganes Schawarma essen. Damit setzt ihr euch dann draußen an einen Tisch, beobachtet das Straßenleben und freut euch eures Lebens.

Bana

Das vegane Restaurant BANA könnte auch problemlos in Berlin eröffnen und wäre direkt ein Geheimtipp. Das liegt nicht nur an der sehr modernen Einrichtung, sondern auch am frischen Essen. Hier bekommt ihr moderne, israelische Gerichte aus frischem Gemüse vom Markt. Die Portionen sind nicht riesig, aber dafür ist alles äußerst gut und unterschiedlich gewürzt. Ich hatte unter anderem einen lauwarmen Kartoffel-Zucchini-Salat mit Mangold und Senf-Vinaigrette, den ich direkt zu Hause nachgemacht habe.

Landwer Café

Das Landwer Café ist eine größere Kette, von der ihr zahlreiche Cafés in Tel Aviv, aber auch anderen Städten finden könnt. Sie haben ein veganes Menü mit Sandwiches, Eintopf, Auflauf bis hin zu Desserts. Mein Favorit war allerdings das riesengroße vegane Frühstück mit einem Omelett aus Linsenmehl, frischen Aufstrichen, geröstetem Gemüse, Oliven, Sojajoghurt mit Beeren, Marmelade, Brot, Kaffee UND einem Halva-Aufstrich, der wie ein flüssiges Bonbon war. Danach seid ihr auf jeden Fall satt für die nächsten Stunden.

Hamalabiya

Malabi ist kein Ort, den ich euch empfehlen kann, sondern ein israelisches Dessert, nach dem ihr Ausschau halten solltet. Das Dessert gibt es auch in anderen Ländern, dank der koscheren Ernährungsweise findet ihr es in Tel Aviv aber sehr oft auf Mandelmilch- oder Kokosmilch-Basis und damit vegan. Angedickt wird es mit Stärke oder Reismehl und dann mit unterschiedlichem Sirup und Toppings serviert. So schmeckt Malabi zwar süß, ist aber trotzdem erfrischend und gar nicht mächtig. Wir haben ein ganz tolles Malabi gefunden bei Hamalabiya!

Tony Vespa

Ich muss gleich zu Beginn zugeben, dass dieses Foto etwas zu viel versprechen mag. Denn ca. 85 Prozent der Pizzen darauf sind gar nicht vegan - die oben links (klar, die mit viel grün!) ist dafür die erste Pizza, die annähernd an die Pizzaperfektion in meinem Romurlaub kommt. Der Boden ist dünn und ganz knusprig, der Belag frisch und ihr könnt die Größe eures Pizzastücks selbst bestimmen und bezahlt je nach Gewicht. Es gibt aber auch noch eine zweite große vegane Pizza mit roter Zwiebel, Pilzen, Tomaten, Oliven und Sojakäse. Wer eine kleine Falafelpause einlegen möchte, ist hier genau richtig.

Anita

Ein Eis bei Anita solltet ihr euch nicht entgehen lassen. Glücklicherweise gibt es in Tel Aviv gleich mehrere Locations, die ihr besuchen könnt. Die vegane Auswahl ist in jedem Laden und an jedem Tag etwas anders, aber beinhaltet unter anderem veganes „Soy Caramel Cookies“, „Soy salted Caramel“ oder „Peanut Butter Sorbet“.

Café XoHo

Wenn ihr einen tollen, veganen Frühstücks-Spot in Tel Aviv sucht, dann geht ins Café Xoho! Ihr bekommt zum Beispiel einen leckeren Tofu-Scramble und ein irres Bananenbrot mit Cashewcreme. Ein sehr, sehr hübsches Café in dem ich am liebsten den ganzen Vormittag verbracht hätte.

Citizen Garden

Im Citizen Garden treffen sich die jungen und hippen Leute der Stadt. Und genauso liest sich auch die Karte des Restaurants: Sagt Hallo zu gesunden Bowls, einem Black Forest Chiapudding und Overnight-Oats. Was uns hier am besten gefallen hat, ist der kleine verborgene Hintergarten des Ladens, in dem ihr in Ruhe euer gesundes Essen verdrücken dürft.

Hummus Kiki

Einen der besten Teller Hummus der Stadt bekommt ihr im hübschen, kleinen Hummus Kiki. Toppen könnt ihr euren Teller mit verschiedenen Toppings, wie Zwiebeln oder Pilzen. Die hauseigene Limo schmeckt übrigens auch sehr lecker und die Salatbar sieht traumhaft aus.

Sultana

Das Sultana ist der erste komplett vegane Schawarma-Imbiss, den wir kennen. In dem Läden hängt ein großer Spieß mit „Fleisch“ aus Soja und Pilzen, der tatsächlich aussieht, wie ein richtiger „Dönerspieß“. Euer Schawarma könnt ihr je nach Belieben belegen lassen und natürlich kommt am Ende eine große Portion Tahini darüber. Probiert unbedingt die Pommes, die aus ganzen zerstampften und frittierten Kartoffeln bestehen. Wirklich irre lecker!

Hummus Eliyahu Market

Drei mal dürft ihr raten, was ihr bei Hummus Eliyahu bekommt. Richtig, Hummus! Allerdings könnt ihr hier euren cremigen Hummus noch mit veganem Sojafleisch und anderen Alternativen toppen. Auf der Karte finden sich einige vegane Spezialitäten, die ich so nur selten wo anders gesehen habe.

Café Michelangelo

Im Café Michelangelo findet ihr eine tolle Auswahl an veganen Frühstücksmöglichkeiten, wie Croissants, Sandwiches, Kuchen oder Aufstriche. Das Café befindet sich in einer kleinen Straße in Yafo und bietet übrigens auch Burger, Hummus und Salate an, falls ihr etwas später vorbei kommt.

Zucker ↦ Jagdwurst Donut
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