Herbstliches Ofengemüse mit veganem Labneh

Hast du dir auch schon mal gedacht, dass dir zwischen der Konsistenz von streichfähigem veganem Frischkäse und cremigem pflanzlichen Joghurt eine Mittelstufe fehlt – ein besonders cremiger, fast „sahniger“ Frischkäse sozusagen? Dann ist Labneh genau das, was du suchst. Er ist ein fester Bestandteil der Levante Küche und wird dort als Aufstrich oder Dip verwendet.

Ihn selber zu machen (auch die vegane Variante) gelingt ziemlich einfach, erfordert aber ein bisschen Geduld. Der pflanzliche Joghurt muss dafür nämlich abhängen, um Flüssigkeit zu verlieren. Je „flüssiger“ der Joghurt ist, desto länger dauert der Prozess, daher solltet ihr hier nach Gefühl gehen – und nach eurem eigenen Geschmack. Einen ersten Blick könntet ihr schon auf ihn werfen, nachdem ihr ihn über Nacht abgehangen habt, aber bei den meisten pflanzlichen Joghurt-Optionen sollte die benötigte Dauer so zwischen 24-48 Stunden liegen – je nachdem, welche Konsistenz ihr bevorzugt. Je länger der Joghurt abhängt, desto fester wird der vegane Labneh. Wenn ihr nicht alles benötigt, hält sich der restliche Labneh in einem verschlossenen Behälter ca. 2 Wochen im Kühlschrank.

Klassisch wird er mit Olivenöl und Zaatar serviert, einer Gewürzmischung, die u.a. aus wildem Thymian, geröstetem Sesam, Salz und Sumach besteht. Wir haben ihn zusätzlich mit gebratenen Knoblauchscheiben, frischem Zitronenabrieb, Petersilie und gerösteten Haselnüssen bestreut. Ihr könnt es entweder ganz simpel klassisch halten oder andere Nüsse, Kräuter oder Gewürze verwenden.

Beim Ofengemüse haben wir uns einfach an allem bedient, was wir in unserer Küche vorrätig hatten, aber natürlich ist je nach Saison und Geschmack da alles für euch möglich. Im Herbst, vor allem jetzt im Oktober, gibt es eine große Vielfalt an saisonalem Gemüse aus heimischem Anbau, z. B. auch Auberginen, grüne Bohnen, Brokkoli, Butterrüben, Lauch, Pastinaken, Rote Bete, Schwarzwurzel, Steckrübe, Topinambur und natürlich Kürbis.

Für den zusätzlichen Crunch fehlte uns da nur noch etwas knuspriges Brot und mit den Delicate Rounds Sesam & Meersalz von Wasa haben wir genau das Richtige gefunden. Die runden Knäckebrotscheiben sind etwas dicker als klassisches Knäckebrot und eignen sich daher super, um sie zu belegen oder in den veganen Labneh zu dippen, aber auch pur als Snack. Passend zum veganen Labneh haben wir uns für die Sorte mit geröstetem Sesam und Meersalz entschieden, die ausgewogen gewürzt ist.

Besonders toll finden wir, dass sich Wasa seit vielen Jahren schon mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandersetzt und diesbezüglich immer wieder neue Maßnahmen umsetzt. Schon jetzt ist Wasa 100% CO2-neutral*, weil sie nicht nur ihren eigenen CO2-Fußabdruck stetig reduzieren (die CO2-Emissionen in ihren Werken sanken seit 2010 um 82%), sondern auch alle verbleibenden Emissionen z. B. durch Projekte zum Erhalt des Regenwaldes kompensieren. Sie beziehen ihren gesamten Strom aus erneuerbaren Energien und verwenden in Deutschland ausschließlich lokal produzierten Roggen. Außerdem sind alle Verpackungen zu 100% recycelbar und ihre Papierverpackungen stammen aus zertifiziert nachhaltiger Forstwirtschaft.

*
CO2-Neutralität gemäß Standard PAS 2060:2014. Erreicht sowohl durch Wasa-eigene Energie- und CO2-Einsparungsmaßnahmen als auch durch finanziellen Ausgleich über zertifizierte Projekte des Verified Carbon Standard-Programms. Nähere Informationen sind unter www.wasaco2.com verfügbar.

Herbstliches Ofengemüse mit veganem Labneh

4 Personen
25 Minuten (+ 24 Std. Ruhezeit + 30 Min. Backzeit)

Zutaten

Für das Ofengemüse:

  • 250 g Blumenkohl
  • 3 Möhren
  • 2 Paprikaschoten
  • 10 Rosenkohl-Röschen
  • 3 Zwiebeln
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer

Für den veganen Labneh:

  • 1000 g pflanzlicher Joghurt (ungesüßt)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 50 g Haselnüsse
  • Olivenöl
  • Salz

Zum Toppen:

  • Olivenöl
  • frische Petersilie
  • Zaatar
  • Zitronenabrieb

Zum Servieren:

  • Wasa Delicate Rounds Sesam & Meersalz

Zubereitung

  1. Für den veganen Labneh pflanzlichen Joghurt leicht salzen. Eine größere, tiefe Schüssel nehmen und ein feines Sieb darauf legen. Das Sieb mit einem sauberen Küchentuch bedecken. Den leicht gesalzenen pflanzlichen Joghurt in das Sieb geben, also direkt auf das Tuch. Das Ganze in den Kühlschrank stellen und ca. 24 Stunden stehen lassen. Die Konsistenz sollte am Ende einem cremigen Frischkäse entsprechen. Sollte dies nach 24 Stunden noch nicht so sein, noch mal mehrere Stunden oder einen weiteren Tag im Kühlschrank lassen. Spätestens nach 48 Stunden sollte der vegane Joghurt aber ausreichend Flüssigkeit verloren haben.

  2. Den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen und in der Zwischenzeit das Ofengemüse zurechtschneiden. Blumenkohl in kleinere Stücke, Möhren in breite Schreiben und Paprikaschoten in Streifen schneiden. Rosenkohl putzen und halbieren. Zwiebeln schälen und vierteln.

  3. Das Gemüse auf dem Backblech verteilen, mit Olivenöl beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen. Im vorgeheizten Ofen ca. 30-40 Minuten backen, bis das Gemüse weich ist, aber noch einen leichten Biss hat.

  4. Während das Gemüse im Ofen ist, den abgehangenen pflanzlichen Joghurt aus dem Kühlschrank nehmen und auf einem großen Servierteller verstreichen.

  5. Knoblauch schälen und in dünne Scheiben schneiden. Etwas Olivenöl in eine Pfanne oder einen Stieltopf geben und die Knoblauchscheiben direkt dazugeben. Ca. 5 Minuten bei kleiner Hitze erwärmen, bis die Knoblauchscheiben goldbraun sind. Parallel in einer fettfreien Pfanne die Haselnüsse rösten. Anschließend grob hacken. Petersilie zum Servieren fein hacken.

  6. Veganen Labneh mit Olivenöl beträufeln und mit gehackter Petersilie, Zaatar, goldbraunen Knoblauchscheiben, frischem Zitronenabrieb und gerösteten Haselnüssen bestreuen. Das Ofengemüse sowie die Wasa Delicate Rounds Sesam & Meersalz dazu servieren. Die Knäckebrotscheiben können entweder dazu gegessen werden oder mit dem veganen Labneh bestrichen werden.

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