Es gibt zwei Arten von Menschen: die, die süß frühstücken und die, die lieber herzhaft in den Tag starten. Marmelade vs. Gemüseaufstrich - bei uns ist die Entscheidung in Sachen Granola recht eindeutig. Isa hat schon zwei ihrer liebsten selbstgemachten Knuspermüslis geteilt, ein Schokogranola mit Banane und Apfelmus und ein schnelles Haferflocken-Nuss-Granola, das sogar als kleine Schüssel gebacken werden kann.

Ich bin in Sachen Frühstück allerdings am liebsten herzhaft unterwegs. Eine halbe Semmel mit Marmelade: okay. Aber nur, wenn danach anderthalb Semmeln mit herzhaftem Belag folgen. Dennoch finde ich knuspriges Müsli schon gut und habe deswegen eine „herzhafte“ Version, die ich mir am liebsten auf (ungesüßten, ha, klar) pflanzlichen Joghurt mit frischem Obst streusel. Die Geheimzutat ist wie so oft: Tahini, also Sesampaste. Die könnte ich mir auch pur zum Frühstück gönnen.

Je nach Geschmack und Vorratskammer könnt ihr zu diesem Rezept auch Nussbutter dazugeben, wie ein paar Löffel Mandelmus. Das ist allerdings euch überlassen - auch ohne schmeckt's super.

Tahini-Granola

500 g Granola
45 Minuten

Zutaten

  • 200 g kernige Haferflocken
  • 30 g geröstete Kokoschips*
  • ca. 250 g gemischte Nüsse (z. B. Mandeln, Haselnüsse, Pekannüsse, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne)
  • 1 TL Zimt
  • 0.25 TL gemahlener Ingwer
  • 0.25 TL Sumach*
  • 0.5 TL gemahlener Muskat
  • 0.5 TL feines Meersalz
  • 125 ml Tahini*
  • 2 EL weißes Mandelmus (optional)*
  • 80 ml geschmolzenes Kokosöl*
  • 80 ml Ahornsirup*

Zubereitung

  1. Nüsse grob hacken und in einer Schüssel mit Haferflocken und Kokoschips vermengen. Zimt, gemahlenen Ingwer, Sumach, Muskat und Salz dazugeben und vermengen.
  2. In einer weiteren Schüssel Tahini, Kokosöl, Ahornsirup und falls ihr es verwendet auch Mandelmus verrühren. Die Mischung zur Nuss-Mischung in die Schüssel geben und alles gut vermengen.
  3. Die Mischung auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen. Bei 150°C ca. 30 - 35 Minuten rösten, dabei ein- oder zweimal „wenden“. Guckt immer mal in den Backofen, damit euch das Granola nicht anbrennt.
  4. Nun könnt ihr es in einem luftdichten Glas lagern und zum Frühstück mit veganem Joghurt und frischem Obst essen (oder einfach snacken).

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