Vegane Antipasti-Blechpizza
Es gibt Momente, auf die man sich das ganze Jahr freut: die ersten lauen Abende, an denen man endlich wieder mit Freund*innen draußen sitzen kann, ein erfrischendes Getränk und etwas Leckeres zu essen auf dem Tisch. Genau für diese Abende ist unsere Antipasti-Blechpizza gemacht. Sie macht auf dem Tisch ordentlich was her, schmeckt nach Sommer und mediterranem Urlaub – und lässt sich prima vorbereiten, sodass ihr nicht noch stundenlang in der Küche stehen müsst.
Pizza und Antipasti – zwei Klassiker, ein Blech
Wir geben's offen zu: Die Italiener*innen mögen uns auf unserem Blog vermutlich gar nicht besonders. Wir haben schon BBQ Pizza, Hot Dog Pizza und sogar Mini-Brezel-Pizza gemacht – alles andere als traditionell. Aber heute machen wir es richtig und kombinieren zwei echte italienische Klassiker miteinander. Antipasti auf Pizza – das ist eigentlich so naheliegend, dass wir fast nicht glauben können, dass wir nicht schon früher darauf gekommen sind.
Was sind Antipasti eigentlich?
Bevor wir loslegen, kurz zur Theorie: „Antipasti“ kommt aus dem Italienischen und bedeutet wörtlich „vor dem Essen“ – „anti“ steht hier für „vor“ und „pasto“ für „Mahlzeit“. Traditionell sind Antipasti kleine Häppchen oder eingelegtes Gemüse, das vor dem eigentlichen Hauptgang gereicht wird. Klassiker sind gegrillte Zucchini, Auberginen, eingelegte Paprika, Artischocken, Oliven und Kapern – also genau das, was bei uns heute auf die Pizza kommt.
Jetzt mal Tartex!
Als Soße verwenden wir heute keinen klassischen Sugo, sondern einen Antipasti-Aufstrich von Tartex. Das ist einer der drei mediterran inspirierten Varianten, die euch je nach Sorte kulinarisch nach Italien, Griechenland oder Spanien führen. Also lasst euch von diesen Aufstrichen in den Urlaub träumen. Auch wenn ihr gerade in der Küche steht. Mit dem Antipasti-Aufstrich hat unsere Pizza fast was von Stulle – nur viiiiel besser.
Tipps für das beste Ergebnis
- Es lohnt sich, das Gemüse vorher einzulegen. Wer Zeit hat, legt das gegrillte Gemüse ruhig schon am Vortag in die Olivenöl-Balsamico-Marinade. So zieht alles schön durch und der Geschmack wird intensiver.
- Maisgrieß auf dem Blech ist kein Zufall: Er sorgt dafür, dass der Teig nicht klebt und unten eine leicht knusprige Kruste entsteht – ähnlich wie bei Pizza aus dem Holzofen.
- Den Teig nicht zu dünn ziehen. Blechpizza darf ruhig etwas dicker sein als eine klassische Pizza – das ist sogar gewünscht. Wenn der Teig reißt, einfach mit leicht geölten Fingern wieder zusammendrücken und weitermachen.
Vegane Antipasti-Blechpizza
Zutaten
Für den Teig:
- 260 g lauwarmes Wasser
- 15 g frische Hefe oder 5 g Trockenhefe
- 0.5 TL Zucker
- 400 g Weizenmehl (Typ 550)
- 8 g Salz
- 10 g Olivenöl
- Maisgrieß fürs Backblech
Für den Belag:
- 1 Zucchini
- 1 kleine Aubergine
- 1 rote Paprika
- 5 EL Olivenöl
- 5 EL Balsamico-Essig
- 1 EL italienische Kräuter (getrocknet)
- 1 Glas Antipasti-Aufstrich (z. B. von Tartex)
- Oliven
- Artischocken (eingelegt aus dem Glas)
- Kapern
- frischer Basilikum
- veganer Parmesan
Zubereitung
Für den Teig Hefe mit dem Zucker in lauwarmem Wasser auflösen und kurz stehen lassen. Dann zusammen mit Weizenmehl, Salz und Olivenöl in einer Schüssel von Hand oder in der Küchenmaschine verkneten. Zu einer Kugel formen und in eine geölte Schüssel legen.
Den Teig abgedeckt 3–4 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen, bis er sich deutlich vergrößert hat.
In der Zwischenzeit das Gemüse in Scheiben schneiden und in einer Pfanne oder im Kontaktgrill grillen. Danach in eine Mischung aus Olivenöl, Balsamico-Essig und italienischen Kräutern einlegen und stehen lassen.
Wenn der Teig bereit ist, den Ofen auf 230 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Das Blech großzügig einölen und darauf Maisgrieß verstreuen. Den Teig darauf stürzen und mit öligen Fingern vorsichtig auf die volle Größe ziehen. Mit etwas Olivenöl bestreichen. Die Pizza 15–20 Minuten backen, bis sie die gewünschte Farbe hat.
Die Pizza etwas abkühlen lassen, danach mit dem Antipasti-Aufstrich bestreichen und mit den Antipasti, Artischocken, Oliven, Kapern und frischem Basilikum toppen und veganen Parmesan darüber hobeln.
