Wir haben ein großes Herz für Tacos und lieben es, mit ihnen zu experimentieren. Neben Klassikern wie Fischtacos (in vegan, natürlich!), Tostadas oder Taquitos kommen bei uns auch koreanische Tacos, Ramen Tacos, Pfifferling Tacos oder sogar Schokoladentacos auf den Tisch. Alle bisherigen Taco-Rezepte findest du hier.

Ramen-Burger war gestern. Natürlich hätten wir auch einfach ein paar Spaghetti in unseren Taco stecken können… oder Mac’n’Cheese… na wenn ich das so lese, mache ich das vielleicht wirklich irgendwann noch. Aber für diesen Taco Tuesday haben wir uns dann doch etwas anderes überlegt. Erinnert ihr euch noch an den Ramen Burger, der in den letzten Jahren für Furore gesorgt hat? Stundenlanges anstehen – ihr könnt jetzt ganz fix an der Schlange vorbeirennen, denn euch erwartet heute der Ramen Taco, ha! Bei der Füllung könnt ihr euch natürlich komplett austoben. Wer eine Art Taco-Form zu Hause hat, sollte sie unbedingt benutzen, um die Nudeln in Form zu bekommen und zu halten, aber auch ohne bekommt ihr es hin, versprochen.

Veganer Ramen Taco

6 Tacos
45 Minuten

Zutaten

  • 6 getrocknete Ramen-Nudel-Platten

FÜR DAS RAMEN-GEWÜRZ

  • 4 EL Ingwerpulver
  • 4 EL Knoblauchpulver
  • 2 EL Zwiebelpulver
  • 2 EL Paprikapulver
  • Salz&Pfeffer

FÜR DIE MARINADE

  • Eiersatz für 4 Eier
  • Heißes Wasser

FÜR DIE FÜLLUNG

  • 6 Frühlingszwiebeln
  • Veganes „Chicken-like“ Sojafleisch
  • Mais
  • Bambussprossen

FÜR DIE DIPS

  • 2 EL Wasabi
  • 1 EL Teriyaki sauce
  • 200 g Vegane Mayo
  • 1 Limette

Zubereitung

  1. Wir bereiten erstmal die Marinade vor. Dazu verrührt ihr zunächst alle Zutaten für das Ramen-Gewürz. Rührt in einer Schüssel den Eiersatz an und gebt die Hälfte des Ramengewürz' dazu.
  2. In einem großen Topf oder einer große Pfanne verrührt ihr die andere Hälfte des Ramen-Gewürz' mit heißem Wasser. Danach leicht köcheln lassen und jede Platte von jeder Seite für 1 Minute hineinlegen. Achtet auf die Zeit, denn wenn ihr die Platten zu lang im Wasser garen lasst, werden sie zu weich.
  3. Legt alle Platten auf ein Brett und lasst sie für 2-3 Minuten abkühlen. In der Zeit sucht ihr euch schon mal eine Schüssel, ein Glas oder eine Ausstechform, mit dem ihr eure Platten ausstechen könnt. Diese sollte rund sein und groß genug, um die ganze Breite des Tacos einzuschließen. Mit der Schüssel stecht ihr nun aus jeder Platte einen Kreis heraus – tataaa, euer Taco. Die Platten sollten fest genug dafür sein, die Nudeln aber bereits einen leicht weichen Kern haben.
  4. Diese Platten gebt ihr jetzt entweder in eure Tacoformen oder fettet eine Auflaufform ein und legt die Ramenplatten in Tacoform aneinander. Am besten bestreicht ihr die Fläche etwas mit Öl, damit sie nicht aneinanderkleben. Danach geht’s für 10 Minuten ab in den Ofen bei 180 Grad. Die Ramentacos sollten leicht kross und geröstet sein.
  5. In der Zwischenzeit könnt ihr die Füllung zubereitet: Frühlingszwiebeln in Längsstreifen schneiden, Mais abtropfen und mit Wasser abspülen und das vegane Fleisch anbraten.
  6. Nehmt die Hälfte der veganen Mayo und verrührt sie in einer kleinen Schüssel mit Wasabi. Testet gern nach 1 EL schon, ob euch die Mayo nicht zu scharf wird. Die zweite Hälfte Mayo verrührt ihr in einer zweiten Schüssel mit Teriyaki-Sauce. Limette ausdrücken und je 1 EL in beide Mayoschalen geben und alles gut verrühren.
  7. Wenn eure Tacos fertig sind, könnt ihr sie rausnehmen und noch warm füllen. Zunächst mit Teriyaki-Mayo beschmieren, Sojafleisch und das Gemüse einfüllen und am Ende noch etwas Wasabi-Mayo darübergeben.
Zucker ↦ Jagdwurst Donut
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