Vegane Reisnudelsuppe (Pho)

Man würde ja denken, dass man sich im tiefsten Winter erkältet, aber irgendwie sind's doch eher die Übergangsphasen oder Wochen wie diese, wenn die Temperaturen am Tag locker mal zwischen 1°C und 14°C schwanken. Der dicke Wintermantel ist für nachmittags zu warm, die kurzen Socken fürs Fahrradfahren morgens zu kalt. Wie man's macht... Und schwuppsdiwupps ist man erkältet und eine wärmende Suppe muss her.

Die vietnamesische Suppe Pho ist eigentlich ganz und gar nicht für Veganer geeignet, denn obwohl man sie immer mal mit Tofu findet, basiert sie traditionell auf Rinderbrühe. In manchen Restaurants in Berlin sind wir jedoch schon in den Genuss einer veganen Pho gekommen und da man ungern erkältet das Haus verlässt, gibt's heute eine vegane Variante zum Nachkochen, basierend auf Gemüsebrühe. Wir gucken uns vom Original aber gern ein paar Sachen ab, zum Beispiel die Aromaten und Gewürze, die vorab geröstet werden. Damit die Gemüsebrühe auch wirklich einen kräftigen und runden Geschmack bekommt, helfen Misopaste und Hefeflocken aus. Den Tipp für letzteres haben wir übrigens von Andrea Nguyen, die ihr Rezept für eine vegane Pho bei Food52 veröffentlicht hat.

In Sachen „Suppeneinlage“ haben wir uns neben Reisnudeln für Edamame, Tofu und Sojasprossen entschieden, und die vegane Pho mit frischen Kräuter und Frühlingszwiebeln bestreut. Nach Lust und Laune könnt ihr aber auch Pak Choi, Pilze, Zuckerschoten und und und dazugeben.

Vegane Reisnudelsuppe (Pho)

4 Personen
40 Minuten

Zutaten

  • 200 g Reisnudeln
  • 2 EL Hefeflocken
  • 150 ml heißes Wasser
  • 100 g Edamame
  • 1 Zimtstange
  • 3 Sternanis
  • 2 Nelken
  • 1 TL Koriandersamen
  • 3 Schalotten
  • 50 g Ingwer
  • 2 l Gemüsebrühe
  • 2 EL helle Misopaste
  • 250 g gebackener Tofu
  • 1 TL Sojasauce
  • 1 Chili
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1 Limette
  • Minze zum Servieren
  • Koriander zum Servieren
  • Sojasprossen zum Servieren

Zubereitung

  1. Hefeflocken und heißes Wasser in eine kleinen Tasse geben und erstmal ziehen lassen, bis sie gebraucht werden. Die Reisnudeln, sowie Edamame nach Packungsanleitung zubereiten und anschließend beiseitestellen.
  2. In der Zwischenzeit Zimtstange, Sternanis, Nelken und Koriandersamen in einer fettfreien Pfanne anrösten, bis sie ihre Aromen entfalten. Danach aus der Pfanne nehmen und beiseitestellen. Schalotten und Ingwer halbieren oder in grobe Stücke schneiden, ihr müsst sie dafür nicht schälen. Beides in der selben Pfanne wie die Gewürze anbraten, sie dürfen ruhig dunkel werden.
  3. Gemüsebrühe in einen großen Topf geben und aufkochen lassen. Misopaste einrühren und anschließend die gerösteten Gewürze, Schalotten und Ingwer dazugeben und ca. 15 Minuten köcheln lassen.
  4. In der Zwischenzeit Tofu in einer Pfanne mit etwas Kokosöl anbraten, damit er ein bisschen Farbe bekommt. Anschließend beiseitestellen.
  5. Wenn die Brühe genug geköchelt hat, durch ein Sieb geben, um die Gewürze, Schalotten und Ingwer aufzufangen. Die Brühe danach wieder in den Topf geben. Erinnert ihr euch noch an die Hefeflocken-Mischung? Davon gebt ihr die gelbliche Flüssigkeit zur Brühe, den Schleim könnt ihr entsorgen. Sojasauce dazugeben und die Brühe abschmecken.
  6. Für die Toppings müsst ihr nur noch Chili und Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden und die Limette vierteln. Gebt die vorgekochten Reisnudeln, Edamamebohnen und Tofu in Schüsseln und füllt mit der heißen Brühe auf. Zum Servieren stellt ihr Minze, Koriander, die geschnittene Chili, Frühlingszwiebel, Limette und Sojasprossen bereit, die sich jeder nach Geschmack auf die Suppe machen kann.
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