Wenn es draußen heiß ist und ich Appetit auf Nudeln habe, war Nudelsalat bisher immer meine erste Idee. So wirklich fühlt sich Nudelsalat aber nicht als „richtiges“ Abendessen an – auf ein warmes Gericht hab ich bei 30°C aber auch nicht unbedingt Lust. Zum Glück gibt es da: No-Cook-Soßen. Richtig gelesen: Soßen, die man nicht kochen muss.

Diese Soßen haben mehrere Vorteile: Zum einen sind sie sehr schnell zusammengemixt, lassen sich auch entspannt Vorbereiten und im Kühlschrank lagern. Zum anderen behalten viele Gemüsesorten die meisten Nährstoffe, wenn man sie nicht erhitzt – und diese Soßen bestehen eben zum Großteil aus frischen Zutaten. Im Gegensatz zur wärmenden Bolognese oder Spinat-Sahne-Soße, schmecken No-Cook-Soßen richtig erfrischend – gerade das, was wir im Sommer brauchen.

Wir dachten, wir kombinieren für unsere erste No-Cook-Pasta auf dem Blog einfach mal eine ungekochte Suppe, die sich in der Tat auch als eine super Soße herausstellt: Gazpacho. Die spanisch-portugiesische Suppe besteht ja sowieso aus ungekochten frischen Zutaten, u.a. Tomaten, grüner Paprika (no hate!), Gurke, Öl und Essig, sowie Weißbrot (in unserem Rezept haben wir Semmelbrösel verwendet). Damit die Gazpacho zur sämigen Soße wird, haben wir den Flüssigkeitsanteil reduziert und die Soße am Ende mit dem Kochwasser der Nudeln abgebunden.

Gazpacho Pasta

4 Personen
25 Minuten

Zutaten

Für die Gazpacho:

  • 500 g Pflaumentomaten
  • 1 grüne Paprika
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Rotweinessig
  • 0.5 TL Chiliflocken
  • 3 EL Olivenöl
  • 2 EL Hefeflocken
  • 1 EL Semmelbrösel
  • Salz
  • Pfeffer

Außerdem:

  • 250 g Pasta eurer Wahl
  • 250 g Kirschtomaten
  • 20 g Basilikum
  • 50 g schwarze Oliven
  • 100 g Pinienkerne
  • Salz

Zubereitung

  1. Für die Gazpacho Pflaumentomaten halbieren, das weiche Innere herausschneiden oder drücken. Grüne Paprika entkernen und klein schneiden, rote Zwiebel schälen und vierteln und Knoblauchzehen schälen.

  2. Alles in einen Zerkleinerer geben, zusammen mit Rotweinessig, Chiliflocken, Hefeflocken und Semmelbröseln. Mit der Pulsefunktion die Mischung zerkleinern, bis sie noch stückig ist, also nicht glatt pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

  3. Gesalzenes Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen und die Pasta nach Packungsanleitung al dente kochen. Vor dem Abgießen aber ca. 200 ml vom Kochwasser abschöpfen und beiseitestellen.

  4. Während die Nudeln kochen, Kirschtomaten vierteln oder halbieren. Schwarze Oliven falls nötig entkernen und grob hacken. Basilikumblätter grob zerrupfen und die Stiele fein hacken. Pinienkerne in einer fettfreien Pfanne anrösten, bis sie gebräunt sind.

  5. Gazpacho, sowie Kirschtomaten, Oliven, gehackte Stiele vom Basilikum, etwa die Hälfte der Basilikumblätter und die gekochte Pasta in eine große Schüssel geben. Alles gut vermengen und so viel Kochwasser wie nötig dazugeben, bis eine sämige Soße an den Nudeln haftet. Mit gerösteten Pinienkernen und restlichen Basilikumblättern bestreuen.

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