Vegane Rigatoni Al Forno

Es wäre sicherlich eine schöne Vorstellung, wenn ich jetzt erzählen würden, dass ich auf das Rezept für Rigatoni Al Forno durch meinen letzten Italien-Urlaub gekommen bin. Ist aber leider nicht so. Tatsächlich ist mir der italienische Auflauf nur im Gedächtnis geblieben, weil ich ihn als Kind unheimlich gerne bei unserem Pizza-Lieferdienst bestellt habe – leider wenig glamorös.

Aber so ist das eben manchmal. Gern habe ich das Gericht nämlich trotzdem und mich gewundert, dass ich Rigatoni Al Forno seitdem kein einziges Mal selber gekocht habe. Dabei ist es eigentlich ein super simpler Nudelauflauf, bestehend aus Rigatoni-Pasta, einer Fleischsauce und Mozzarella. Wir machen aus Fleisch kurzerhand Sojagranulat und nutzen statt Mozzarella eine käsige vegane Sauce (und optional pflanzlichen Streukäse).

Für eine leicht zähe Konsistenz der Käsesauce haben wir Tapiokastärke benutzt. Die geschmacksneutrale Stärke wird aus der Maniokwurzel hergestellt und verleiht Saucen und Dips eine schöne angedickte Konsistenz, die fast schon Fäden zieht. Unbedingt ausprobieren!

Vegane Rigatoni Al Forno

4 Portionen
60 Minuten

Zutaten

  • 500 g Rigatoni*
  • Öl zum Einfetten der Auflaufform
  • frischer Basilikum zum Anrichten

Tomaten-Sojahack-Sauce

  • 150 g feines Sojagranulat*
  • 1 EL Gemüsebrühe-Pulver
  • 3 EL Pflanzenöl
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Agavendicksaft*
  • 2 EL Tomatenmark
  • ein guter Schluck veganer Rotwein
  • 1 TL Oregano
  • 0.5 TL Thymian
  • 0.5 TL Paprikapulver
  • 500 ml passierte Tomaten
  • 250 ml pflanzliche Kochsahne*
  • Salz
  • Pfeffer

Käsecreme

Zubereitung

Tomaten-Sojahack-Sauce

  1. Das Sojagranulat mit kochendem Wasser übergießen, Gemüsebrühepulver hinzugeben und für 5-10 Minuten ziehen lassen, bis es weich ist. Gelegentlich umrühren. Danach durch ein Sieb abgießen und die restliche Flüßigkeit herauspressen.
  2. In der Zwischenzeit die Zwiebel und die Knoblauchzehe schälen und in feine Würfel schneiden.
  3. Eine große Pfanne erhitzen und Zwiebel und Knoblauch darin ca. 3 Minuten glasig braten. Das Sojagranulat nun ebenfalls in die Pfanne geben und für ca. 10 Minuten anbraten, bis die restliche Flüßigkeit verdampft ist und das Sojagranulat Farbe bekommt.
  4. In der Zwischenzeit die Rigatoni nach Packungsanweisung kochen.
  5. Agavendicksaft, einen Schluss Rotwein und Tomatenmark zum Sojagranulat in die Pfanne geben und 2 Minuten köcheln lassen. Mit den passierten Tomaten und der Sahne auffüllen. Gut würzen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  6. Die abgekochten Rigatoni mit in die Pfanne geben und alles gut vermengen. Nochmals abschmecken und nachwürzen falls nötig.

Käsecreme

  1. Die pflanzliche Butter in einen kleinen Topf geben und schmelzen lassen. Das Mehl hinzugeben und gut verrühren.
  2. Mit pflanzlicher Sahne auffüllen und dabei ständig rühren, sodass ihr eine glatte, weiße Soße erhaltet.
  3. Tapiokastärke, Hefeflocken, Salz und Pfeffer hinzugeben, unterrühren und nochmals abschmecken. Beiseitestellen.
  4. Den veganen Streukäse in eine kleine Schüssel geben und mit Pflanzenöl und Wasser vermengen. Das hilft dabei, dass der vegane Käse später besser schmilzt.

Backen

  1. Eine Auflaufform mit 2-3 EL Pflanzenöl einfetten. Die Nudel-Sojahack-Mischung hineingeben und die Käsecreme darüber verteilen. Falls ihr ihn verwendet, den Streukäse ebenfalls gleichmäßig darauf verteilen.
  2. Bei 180°C für 20 - 25 Min. backen bis der Käse etwas verläuft und der Auflauf goldbraun wird.
  3. Den Auflauf vor dem Servieren 10 Minuten abkühlen lassen und mit frischem Basilikum bestreuen.

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