Vegane, schwäbische Flädlesuppe

Eine Flädlesuppe ist eigentlich ein typisches Arme-Leute-Essen, denn die Zutaten sind denkbar günstig. Mehr als Mehl, Milch und Gemüsebrühe braucht man nicht. Ich kenne das Gericht aus meiner Familie und fand die Idee Pfannkuchen in einer Suppe zu essen schon immer ziemlich gut. Wer hat sich das bitte einfallen lassen?

Wir bereiten das Gericht vegan zu, was eigentlich nur eine Zutat aus dem Rezept streicht: die Eier. Sie machen die Pfannkuchen weich und elastisch. Ersetzt haben wir sie mit etwas Kichererbsenmehl, denn das bindet die Pfannkuchen ebenfalls gut. Der einzige Unterschied ist, dass ihr die Pfannkuchen am Ende nicht aufrollen könnt, um sie in Streifen zu schneiden. So würde man klassischerweise nämlich vorgehen. Das ist aber gar nicht schlimm, denn die Pfannkuchen lassen sich auch prima ohne das Zusammenrollen in Streifen schneiden. Achtet unbedingt darauf, dass ihr eine kräftige Gemüsebrühe dazu serviert, damit die Suppe auch einen schönen, intensiven Geschmack erhält!

Vegane, schwäbische Flädlesuppe

8 Portionen
20 Minuten (+10 Minuten Wartezeit)

Zutaten

  • 125 g Mehl
  • 10 g Kichererbsenmehl
  • Salz & Pfeffer
  • 1 Prise Muskatnuss
  • 200 ml pflanzliche Milch
  • pflanzliches Öl zum Anbraten
  • 2 l Gemüsebrühe
  • 5 g frischer Schnittlauch

Zubereitung

  1. Mehl, Salz, Pfeffer, Muskatnuss und die pflanzliche Milch in einer Schüssel vermengen und zu einem glatten Teig rühren. Den Teig 10 Minuten ruhen lassen.
  2. In einer beschichtetetn Pfanne die vegane Butter schmilzen und den Teig darin zu dünnen Pfannkuchen von beiden Seiten ausbacken.
  3. Das Fett der Pfannkuchen auf einem Küchenpapier abtropfen lassen.
  4. Jeden Pfannkuchen in etwa dünne Streifen abschneiden.
  5. Die Gemüsebrühe in einem Topf erhitzen. Den Schnittlauch waschen und in feine Ringe schneiden.
  6. Die Flädle auf den Tellern verteilen und mit Brühe übergießen. Mit Schnittlauch bestreuen und servieren.
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