Einfacher wird’s wirklich nicht mehr. Der Kalte Hund (vielleicht kennt ihr ihn auch als Kekstorte, Kalte Schnauze, Kellerkuchen oder Schwarzer Peter oder oder) ist sowas wie der „Vorreiter“ des No-Bake-Trends. Er besteht aus mehreren Schichten Butterkeksen und einer Kakao-Kokosfett-Creme und wird ganz einfach im Kühlschrank kalt gestellt.

Ehrlich gesagt hab ich in meiner Kindheit gar nicht so oft Kalten Hund gegessen, aber irgendwie weckt er doch Erinnerungen an die Vergangenheit und ist vor allem easypeasy in vegan machbar.

Wir haben dem Kalten Hund zudem ein kleines Makeover gegeben. In Würfel- statt Kastenform wirkt er direkt wie ein kleines Dessert, das ihr mit unterschiedlichen Toppings garnieren könnt. Wer mag, kann noch Rum zur Schokoladencreme geben, wir sind da nur selbst keine großen Fans von.

Zudem überlassen wir euch die Wahl der Kekse. Vegane Butterkekse gibt’s mittlerweile u.a. vom Veganz, aber versucht es doch auch mal mit Oreo-Keksen oder Spekulatius, wenn gerade Weihnachten ist. Gewürzspekulatius gibt’s oft in „ausversehen vegan“ zu kaufen und ist nicht mal teuer.

WICHTIG! Wie ihr seht, haben wir wirklich VIEL Kalter Hund gemacht (wir haben immer noch eine Portion im Kühlschrank) - die Portionsgröße entspricht eher dem „Party-Mitbringel“-Level. Für den Hausgebrauch könnt ihr die Zutaten locker halbieren und bekommt damit immer noch eine Kastenform voll.

Veganer Kalter Hund

12 Stück
4 Stunden

Zutaten

  • 1400 g Zartbitterschokolade (Kuvertüre)
  • 6 EL Kokosöl
  • 3 EL ungesüßtes Kakaopulver
  • 75 g pflanzliche Butter

Für die Keksschicht

  • ca. 40 vegane Butterkekse, Oreo-Kekse oder Spekulatius

Topping nach Wahl

  • 50 g gehackte Pistazien
  • 3 EL Popcorn
  • 3 EL veganes Karamell
  • 100 g vegane weiße Schokolade
  • 50 g getrocknete Cranberrys

Zubereitung

  1. Kuvertüre schmelzen und Kokosöl, Kakaopulver und Butter dazugeben und unterrühren. Die Schokolade könnt ihr entweder in der Mikrowelle oder über dem Wasserbad schmelzen. Dafür einfach die Schokolade in eine hitzebeständige Schüssel geben und diese über einen Topf mit köchelndem Wasser stellen. Die geschmolzene Schokolade anschließend etwas abkühlen lassen.

  2. Nun füllt ihr abwechseln die Formen (Silikon eignet sich hier toll). Mit einer Schokoladenschicht anfangen, dann Kekse darauf verteilen, wieder Schokolade, wieder Kekse und so weiter und am Ende mit Schokolade enden. Ihr könnt jeden Keks nehmen, den ihr mögt. Wir haben dieses Mal Oreos, vegane Butterkekse und Spekulatius ausprobiert und wir mochten sie alle.

  3. Die Formen gehen dann ab in den Kühlschrank, bis der Kalte Hund fest ist, das dauert ca. 3 Stunden. Ihr könnt die kleinen Kalten Hunde direkt am Stück servieren oder klassisch in Scheiben schneiden.

Zucker ↦ Jagdwurst Donut
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