Veganer Porridge-Auflauf mit Erdnussbutter & Marmelade

Unter meinen liebsten Frühstücksgerichten findet sich immer Porridge. Es ist schnell gemacht, gesund, abwechslungsreich und vor allem sättigend. Falls ihr denkt, dass dieses Rezept eines „von vielen“ Porridge-Rezepten ist, muss ich euch enttäuschen. Wir haben unser Porridge nämlich nicht als Brei serviert, sondern als Auflauf. Was das für Vorteile mit sich bringt, wie ihr es variieren und vorbereiten könnt und außerdem noch haltbar macht erzählen wir euch gleich ausführlich. Dieses Rezept ist süß, salzig, perfekt zum direkt Essen und Mitnehmen und vor allem einfach und schnell zubereitet ... und vielleicht ja bald auch eines eurer liebsten Frühstücksgerichte?

1) Die Konsistenz

Ich liebe die Konsistenz von Porridge sehr. Der cremige, weiche und warme Haferbrei ist vor allem in den kalten Monaten für mich das ideale Frühstück. Aber ich verstehe natürlich auch, dass manche Menschen einfach nicht mit der Konsistenz warm werden. Beim Backen verliert Porridge Feuchtigkeit und somit auch etwas von seiner „Klebrigkeit“. Wer also kein Problem mit Haferflocken an sich hat, sondern nur mit der breiigen Konsistenz, der könnte mit einem Porridge-Auflauf goldrichtig liegen.

2) Die Menge

Ein Porridge-Auflauf eignet sich bestens, wenn ihr ein Frühstück oder einen Brunch für viele Personen vorbereitet oder etwas mitbringen wollt. Unsere Menge im Rezept reicht für etwa sechs bis acht Portionen. Ihr könnt die Angaben natürlich auch runterrechnen und eine dementsprechend kleinere Auflaufform nutzen. Ich bereite jedoch gern eine große Portion vor und habe somit das Frühstück für die nächsten Tage schon mal abgehakt!

3) Saisonal und Regional

Je nach Jahreszeit lässt sich euer Auflauf natürlich variieren. Im Sommer könnt ihr ihn mit frischen Beeren toppen (und diese zum Beispiel mitbacken) und im Winter auf Äpfel und Birnen zurückgreifen. Auch die Marmelade könnt ihr je nach Saison selber zubereiten. Eine selbst gemachte Kirsch- oder Zwetschgenmarmelade im Spätsommer schmeckt bestimmt auch herrlich. Werdet also kreativ!

4) Praktisch zum Vorbereiten und Mitnehmen

Der Porridge-Auflauf lässt sich spitzenmäßig vorbereiten und einpacken. Am Abend zuvor könnt ihr die Masse schon vermengen und im Kühlschrank aufbewahren. Am nächsten Morgen schiebt ihr den Auflauf einfach in den Ofen. Nachdem er komplett abgekühlt ist, könnt ihr ihn in Stücke schneiden und perfekt in Dosen transportieren.

5) Haltbarmachen

Wenn nicht alles aufgegessen wird, könnt ihr die einzelnen Stücke ganz einfach einfrieren und später wieder aufbacken. Denkt aber unbedingt daran, den Auflauf in Stücke zu schneiden und diese einzeln einzufrieren. Das funktioniert am besten, denn beim erneuten Aufbacken im Ofen werden Stücke schneller warm als der Auflauf im Ganzen. Würdet ihr den kompletten Auflauf wieder aufbacken, könnte es passieren, dass die Außenseiten schon etwas trocken werden und das Innere noch gefroren ist. Das wollen wir natürlich nicht. Zudem spart ihr auch etwas Platz im Tiefkühler (und der ist uns ja bekanntermaßen heilig)!

Wir haben den Demeter Hot Hafer Beeren Haferbrei von Bauckhof für unser Rezept verwendet. Die Mischung beinhaltet neben Haferflocken verschiedene Beeren wie Korinthen, Brombeeren, Heidelbeeren, Erdbeeren und Himbeeren. Da wir unseren Auflauf zum Servieren unter anderem mit Marmelade toppen, passt die Mischung mit Beeren spitzenmäßig zum Rezept. Der Haferbrei wird in Deutschland hergestellt und trägt als Zeichen für Fairness bei heimischen Bio-Lebensmitteln das FairBio-Logo. Es steht für kurze Transportwege, Transparenz und langfristige, partnerschaftliche Beziehungen. Übrigens stecken in dem Haferbrei keine üblichen Haferflocken. Für den Haferbrei werden sie speziell verarbeitet, sodass euer Porridge, Auflauf oder was auch immer ihr damit umsetzt, eine herrlich lockere, aber dennoch cremige Konsistenz erhält.

R711 Veganer Porridge-Auflauf mit Erdnussbutter & Marmelade
R711 Veganer Porridge-Auflauf mit Erdnussbutter & Marmelade

Veganer Porridge-Auflauf mit Erdnussbutter & Marmelade

6 Portionen
15 Minuten (+ 30 Minuten Backzeit)

Zutaten

Für den Porridge-Auflauf:

  • 1 reife Banane
  • 800 ml pflanzliche Milch
  • 400 g Hot Hafer mit Beere von Bauckhof
  • 1 EL Vanillepaste
  • 1 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 100 g geröstete Erdnüsse
  • vegane Butter zum Einfetten

Für die Toppings:

  • 100 g Kirsch- oder Johannisbeermarmelade
  • 100 g cremige Erdnussbutter
  • 40 g geröstete Erdnüsse

Zubereitung

  1. Die Banane in einer großen Schüssel mit einer Gabel zerdrücken. Pflanzliche Milch hinzugeben und glatt rühren. Haferflocken, Vanillepaste, Zimt, Salz und Erdnüsse unterrühren. Die Masse ca. 10 Minuten quellen lassen.

  2. In der Zwischenzeit den Ofen auf 180°C (Umluft) vorheizen. Die Haferflocken-Mischung nach dem Quellen in eine eingefettete Auflaufform (30 x 20 cm) füllen und glatt streichen. Marmelade und Erdnussbutter darauf in Klecksen verteilen und mit einem Stäbchen kleine Strudel ziehen (oder eine Spritzflasche zur Hilfe nehmen). Mit einem Löffel kann man die Erdnussbutter auch direkt auf dem Auflauf verteilen.

  3. Den Auflauf bei 180°C ca. 25-30 Minuten backen. Anschließend mit gehackten Erdnüssen bestreuen und noch warm servieren.

R711 Veganer Porridge-Auflauf mit Erdnussbutter & Marmelade
R711 Veganer Porridge-Auflauf mit Erdnussbutter & Marmelade
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