
Veganer Caponata-Nudelsalat
Ein Rezept von Anna Germek | Fotos von Anna Germek
Wer bei Nudelsalat nur an Mayo, Erbsen und Gewürzgurken denkt, verpasst eine ganze Welt an Möglichkeiten. Wir fusionieren ja gerne mal mehrere Gerichte zu einem neuen und sind froh, dass uns dieses Match eingefallen ist. Denn herausgekommen ist ein sommerlicher Nudelsalat im Caponata-Style, der direkt nach Italienurlaub schmeckt und in 45 Minuten fertig ist.
Was ist eine Caponata überhaupt?
Das süß-saure Gemüsegericht besteht vor allem aus Aubergine und Tomate und ist ein sizilianischer Klassiker. Mit drin stecken aber zusätzlich auch noch Zwiebeln, Kapern, Oliven oder Basilikum. Also kurz: Hier finden sich die besten Geschmäcker Italiens auf einem Teller zusammen. Serviert wird Caponata traditionell kalt oder lauwarm als Antipasto oder Beilage und meist schmeckt sie am nächsten Tag noch besser. Und das gilt damit natürlich auch für unseren Nudelsalat!
Unsere Interpretation
Wenn ihr auf die Zutatenliste schaut, werdet ihr sehen, dass wir uns für unseren veganen Caponata-Nudelsalat ziemlich nah ans Original gehalten haben. Manche Zutaten, wie Rosinen, haben wir weggelassen, und andere dafür ergänzt. Der Belugalinse-Balsamico-Aufstrich von Tartex passt durch seine süß-säuerliche Note wunderbar in die Caponata und gibt dem ganzen Nudelsalat noch etwas mehr Tiefe und Cremigkeit. Wir lieben es, Zutaten, die man ohnehin zu Hause hat, einfach mal zu zweckentfremden und neue Kreationen zu schaffen. Dafür sind die Aufstriche von Tartex perfekt. Noch dazu werden die Aufstriche in Deutschland hergestellt und bestehen zu 100 % aus Bio-Zutaten.
Wie wird die Aubergine am besten zubereitet?
Im Rezept salzen wir die Aubergine vor dem Braten, damit sie etwas Flüssigkeit verliert. Wir frittieren sie allerdings nicht, wie das manch andere Rezepte machen, einfach, weil wir das Gericht etwas weniger fettig halten wollen. Wenn ihr Aubergine aber am liebsten im Ofen zubereitet oder eben frittiert, kann sie für diesen Nudelsalat natürlich genauso zubereitet und anschließend untergehoben werden.
Welche veganen Beilagen passen zum Nudelsalat?
In Italien wird Caponata gerne auch als Beilage gereicht. Der vegane Caponata-Nudelsalat passt also auch super zu Grillrezepten oder sommerlichen Buffets. Zur nächsten Grillparty können wir uns dazu wunderbar unsere veganen Buletten, gegrillten Sojasteaks oder auch diese veganen Grillwürstchen aus Seitan vorstellen.



Veganer Caponata-Nudelsalat
Zutaten
Für die Caponata:
1 Aubergine
1 rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 Stangen Staudensellerie
30 g blanchierte Mandeln
60 g Kalamata-Oliven
3 TL Kapern
1 EL Zucker
4 EL Rotweinessig
400 g stückige Tomaten aus der Dose
2 EL Linsen-Aufstrich (z. B. Belugalinse-Balsamico von Tartex)
Außerdem:
400 g kurze Nudeln (z. B. Orecchiette)
4 Stiele frisches Basilikum
Olivenöl zum Braten
Salz
Pfeffer
Zubereitung
Aubergine würfeln, salzen und etwa 10 Minuten stehenlassen, bis sie etwas Wasser verloren haben. Dann in reichlich Öl ausbraten und anschließend auf etwas Küchenpapier abtropfen lassen.
In der Zwischenzeit die rote Zwiebel halbieren und in feine Streifen schneiden, den Knoblauch hacken. Die Selleriestangen in Scheiben schneiden. Die Blätter der Stangen hacken und beiseitestellen. Mandeln in Stücke hacken. Oliven in Scheiben schneiden.
In Olivenöl Zwiebeln und Selleriestücke anbraten, nach 5 Minuten Knoblauch, Oliven, Kapern und Mandeln dazugeben und weitere 5–10 Minuten anbraten. Den Zucker unterrühren und alles 5 Minuten bei niedriger Hitze karamellisieren lassen. Mit Rotweinessig ablöschen.
Tomaten und Linsen-Aufstrich dazugeben, mit Salz und Pfeffer würzen. Alles 15 Minuten köcheln lassen.
Währenddessen die Nudeln nach Packungsanweisung kochen und etwas abkühlen lassen. Anschließend mit der Tomatenmischung und den Auberginen vermischen. Mit frischem Basilikum, den gehackten Sellerieblättern und ein paar Mandeln servieren.





















