Veganes Mango-Curry mit Tempeh
Sobald die Temperaturen 30° erreichen, sind uns Currys wie Erdnusscurry oder der Klassiker leiiider etwas zu schwer. Dieses Mango-Curry ist für heiße Tage genau das richtige, weil es super leicht ist! Es ist quasi die Sommer-Version eines Currys und einfach genau das richtige bei hohen Temperaturen! Bei uns gibt es sogar noch einen besonderen Twist…
Was macht dieses Curry so besonders?
Auf unserem Blog haben wir schon viele Arten von Curry ausprobiert – vom Falafel-Curry bis hin zu Udon-Curry mit Tofu und Pak Choi. Die meisten Curries sind eher cozy und manchmal ganz schön mächtig. Dieses Rezept funktioniert anders: Die Soße wird mit Mango, Kokosmilch, Limette und veganem Joghurt gekocht und anschließend püriert, sodass ein leichtes, fruchtiges Curry entsteht, das eher nach Sommerabend als nach Winterschlaf schmeckt.
Toppings wie frische Mangowürfel, Koriander, Mandeln und zusätzliche Kleckse Joghurt sorgen am Ende für den richtigen Crunch, etwas Säure und viel Cremigkeit.
Tempeh 1x1: fermentiert, würzig, unkompliziert
Viele von euch fragen sich bei Tempeh genau das, was ihr euch bei Tofu auch fragt: Wie bekommt man da bitte Geschmack ran? Die kurze Antwort: mit Marinade, Hitze und Zeit. Wir benutzen den Natur Tempeh von tempehmanufaktur, der aus regionalen Bio-Sojabohnen hergestellt und mit einem Edelschimmelpilz traditionell fermentiert wird. Durch diese Fermentation hat Tempeh von Natur aus ein nussiges Aroma und eine festere, bissfeste Struktur, die Marinaden super aufnimmt.
In unserem Rezept schneiden wir den Tempeh Natur klein und legen ihn in eine kräftige Gewürzpaste aus Sojasoße, Limette, Knoblauch, Ingwer, Garam Masala, Currypulver, Kreuzkümmel und geräuchertem Paprikapulver ein. Dadurch zieht der Geschmack nicht nur außen ein, sondern auch in die Zwischenräume des Tempehs. Beim Braten in reichlich Pflanzenöl wird alles außen knusprig, innen saftig und bekommt genau diesen herben, leicht rauchigen Geschmack, der später super zur fruchtigen Mango passt.
Noch Fragen?
Lieber tiefgekühlte oder frische Mango?
Beides funktioniert gut. TK-Mango kann direkt mit der Soße mitköcheln, während wir frische Mango lieber erst gegen Ende dazugeben und nur kurz erhitzen, damit sie nicht zerfällt und ihr Aroma behält.
Wie scharf ist das Curry?
Die Schärfe hängt von der verwendeten Currypaste und der zusätzlichen Chili ab. Wenn ihr euch unsicher seid, startet mit weniger Currypaste, püriert die Soße, schmeckt mit Limette, Salz und Joghurt ab und gebt erst dann nach und nach mehr Schärfe dazu.
Welchen veganen Joghurt empfehlen wir für Soße und Topping?
Am besten eignen sich ungesüßte, cremige Naturjoghurts auf Soja- oder Haferbasis, die beim Erwärmen nicht flocken. Ihr könnt denselben Joghurt sowohl in die Soße einrühren als auch als frisches Topping verwenden.
Wenn alles geklärt ist, dann lasst es euch schmecken und wir hoffen, mit dem Rezept können wir euch noch mehr von Tempeh überzeugen!
Veganes Mango-Curry mit Tempeh
Zutaten
Für den Tempeh:
- 400 g Tempeh Natur (z. B. von tempehmanufaktur)
- 3 EL neutrales Pflanzenöl
- 3 EL glutenfreie Sojasoße
- 0.5 Limette (Saft)
- 2 TL Garam Masala
- 1 TL Currypulver
- 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
- 1 TL geräuchertes Paprikapulver
- 1 Knoblauchzehe
- 10 g Ingwer
Für die Mango-Soße:
- 1 rote Zwiebel
- 2 TL rote Currypaste
- 0.5 kleine rote Chili
- 1 TL Kurkuma
- 1 Mango oder 300 g TK-Mango
- 400 g Kokosmilch
- 200 ml Wasser
- 2 EL Agavendicksaft
- 0.5 Limette (Saft)
- 2–3 EL veganer Naturjoghurt
- neutrales Pflanzenöl zum Anbraten
- Salz
- Pfeffer
Für Beilage und Toppings:
- 300 g Jasminreis
- 1 Mango
- Koriander
- Mandelscheiben
- veganer Naturjoghurt
- Limetten
Zubereitung
Den Jasminreis nach Packungsanweisung garen. Den Tempeh in Dreiecke schneiden.
Für die Marinade Knoblauch und Ingwer fein würfeln. Pflanzenöl, Sojasoße, Limettensaft, Garam Masala, Currypulver, Kreuzkümmel, Paprikapulver, Knoblauch und Ingwer verrühren. Den Tempeh darin wenden und mindestens 10 Minuten ziehen lassen.
Die Zwiebel grob würfeln. Die Mango für die Soße schälen, das Fruchtfleisch vom Stein schneiden und in grobe Stücke teilen. Die Chili in feine Ringe schneiden.
Etwas Pflanzenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Den Tempeh samt Marinade bei mittlerer Hitze rundum 5–7 Minuten goldbraun anbraten und anschließend aus der Pfanne nehmen.
In derselben Pfanne die Zwiebel glasig braten. Currypaste, Chili und Kurkuma dazugeben und 1 bis 2 Minuten rösten. Mit Kokosmilch und Wasser ablöschen und alles 5 Minuten sanft köcheln lassen. Wenn ihr TK-Mango verwendet, diese jetzt schon dazugeben. Frische Mango erst nach dem Kochen hinzufügen und nur weitere 2 Minuten köcheln lassen, bis sie weich ist.
Die Soße zu einer glatten, sämigen Soße pürieren und mit Agavendicksaft, Limettensaft, veganem Naturjoghurt, Salz und Pfeffer abschmecken. Den Tempeh wieder hinzufügen und 2 bis 3 Minuten in der Soße ziehen lassen.
Die zweite Mango schälen und in dünne Spalten oder kleine Würfel schneiden. Koriander waschen, trocken schütteln und die Blätter vom Strunk zupfen.
Reis in Schalen füllen, Mango-Curry mit Tempeh daraufgeben und mit frischer Mango, Koriander, Mandelscheiben und veganem Naturjoghurt toppen. Mit Limettenspalten servieren.
