Orecchiette mit gebratenem Rosenkohl und veganer Sauce Alfredo

My Tasty Enemy: In unserer Serie „My Tasty Enemy“ stellen wir uns unseren kulinarischen Feinden in der Küche. Julia kann Ananas, Rosenkohl und Chicoree nicht leiden, Isa mag Kohlrabi, Mango und Radieschen so gar nicht. Werden wir dennoch Rezepte finden, in denen uns diese Zutaten schmecken? Hier findest du alle bisherigen Rezepte.

Es wird Zeit für eine neue Runde „My Tasty Enemy“. In dieser Reihe wagen wir uns an Zutaten, die uns eigentlich nicht schmecken und testen sie so lang in unterschiedlichen Kombinationen, bis wir sie lecker finden und von unserer feindlichen Liste streichen können. Nach Hot-Dogs mit gegrillter Ananas (leider ohne Erfolg) ist heute Rosenkohl bei mir an der Reihe. Vielleicht liegt es ja tatsächlich daran, dass ich mit Rosenkohl bisher verkochte, bittere, kleine grüne Bällchen assoziiere. Einige Freunde haben mir daher empfohlen, gebratenen Rosenkohl zu probieren. Und mit Nudeln kann doch eigentlich eh nichts schief gehen, oder? Also rühren wir noch eine vegane und super einfache Sauce Alfredo an und gießen sie darüber.

Orecchiette mit gebratenem Rosenkohl und veganer Sauce Alfredo

4 Personen
50 Minuten

Zutaten

  • 500 g Orecchiette
  • 500 g Rosenkohl (auch tiefgekühlt möglich)
  • 1 Handvoll Walnüsse
  • 1 Granatapfel
  • 2 - 3 Zehen Knoblauch
  • Olivenöl
  • Veganer Parmesan zum Bestreuen (Rezept auf dem Blog)

FÜR SAUCE ALFREDO

  • 250 g eingeweichte Cashewnüsse
  • 400 g Seidentofu
  • 4 EL vegane Butter (z.B. Alsan)
  • 3 EL Mehl
  • 1 Zitrone
  • 3 - 4 EL Hefeflocken
  • Salz&Pfeffer
  • Paprika
  • Muskat

Zubereitung

Vorbereitungen

  1. Den Rosenkohl waschen und alte, dunkle Blätter entfernen.
  2. Blanchiert den Rosenkohl für 2 - 3 Minuten im heißen Wasser und schreckt ihn danach mit kaltem Wasser ab.
  3. Halbiert jedes Röschen, legt diese in eine Schüssel und gebt 2 - 3 EL OIivenöl dazu. Gut verteilen!
  4. 2 Knoblauchzehen schälen und klein schneiden oder pressen und zum Rosenkohl geben. Schmeckt das ganze mit Salz und Pfeffer ab.
  5. Danach geht’s für die Rosenkohlhälften auf ein Backblech und für 15 Minuten bei 175°C in den Ofen. Ihr solltet sie rausnehmen, wenn sie geröstet aussehen.
  6. In der Zwischenzeit könnt ihr den Granatapfel entkernen und die Kerne in einer Schüssel aufbewahren. Die Walnüsse grob hacken und in einer kleinen Pfanne ohne Öl kurz anrösten.
  7. Die Orecchiette nach Anleitung kochen.

Vegane Sauce Alfredo

  1. Für die Sauce püriert ihr zunächst eingeweichte Cashewnüsse mit Seidentofu.
  2. Nehmt euch einen großen Topf und lasst darin vegane Butter schmelzen. Sobald sie kleine Blasen schlägt, rührt ihr Mehl vorsichtig ein, damit eure Mehlschwitze nicht klumpig wird. Also immer schön weiterrühren, wenn ihr eure pürierte Cashew-Seidentofu-Mischung dazugebt.
  3. Nun geht’s ans Abschmecken, denn aktuell wird die Sauce nach nichts schmecken. Gebt den Saft einer Zitrone dazu, etwa 3 - 4 EL Hefeflocken und würzt danach kräftig mit Salz, Pfeffer, Paprika und Muskat.

Anrichten

  1. Wenn eure Sauce Alfredo schmeckt, gebt ihr alle Nudeln mit in den Topf und rührt einmal ordentlich um, damit alle Nudeln schön mit Sauce ummantelt sind.
  2. Danach serviert ihr die Nudeln mit den gerösteten Rosenkohl-Hälften und toppt das ganze am Ende mit Granatapfelkernen und gerösteten Walnüssen, veganem Parmesan und etwas Olivenöl.
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