Vegane Bratensauce aus Gemüse

Gegen die Unterschätzung von Saucen! Stellt euch vor, ihr sitzt am Essenstisch und schaufelt euch ordentlich leckeres Essen auf den Teller. Knödel, Gemüse, Reis, „Fleisch“ – was ihr mögt. Und dann gießt ihr die Sauce darauf und merkt: Örgs, sie schmeckt nicht. Euer ganzes Essen ist besudelt und ihr könnt nichts dagegen tun! Einen Teller ohne Sauce nehmen? Auch doof, denn dann esst ihr trockene Knödel. Ihr merkt, dass Saucen in Wirklichkeit Dreh- und Angelpunkt auf eurem Teller sind und daher solltet ihr am besten immer ein Saucen-Ass im Ärmel haben, so wie diese vegane Bratensauce!

Vegane Bratensauce aus Gemüse

4 Portionen
30 Minuten

Zutaten

  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Möhren
  • 3 Champignons
  • 0.5 (150 g) Lauchstange
  • pflanzliches Öl
  • 1 Prise Zucker
  • 2 EL Mehl
  • 2 EL Tomatenmark
  • 50 ml Rotwein
  • 750 ml Gemüsebrühe
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 TL Senf
  • 1 EL Sojasauce
  • 1 EL Zuckerrübensirup oder Agavendicksaft
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

  1. Zwiebel, Knoblauch und Möhren schälen, die Champignons putzen und die äußere Lauch-Schicht entfernen. Das Gemüse klein schneiden, das muss allerdings nicht superfein sein, da es am Ende wieder ausgesiebt wird.
  2. Eine Pfanne mit etwas Öl erhitzen und das Gemüse darin anbraten. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker würzen. Das Gemüse auf mittlerer Hitze etwa 5 - 10 Minuten garen lassen, bis es weich ist.
  3. 2 EL Mehl und 2 EL Tomatenmark hinzugeben, gut verteilen und 1-2 Minuten rösten lassen. Mit Rotwein ablöschen und Gemüsebrühe aufgießen.
  4. Rosmarin waschen und gemeinsam mit den Lorbeerblättern hinzugeben. Senf, Sojasauce und Zuckerrübensirup ebenfalls dazu geben. 5 Minuten köcheln lassen.
  5. Mit Hilfe eines großen Siebs das Gemüse herausfiltern und die Bratensauce auffangen.
  6. Noch weitere 5 - 10 Minuten köcheln lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
  7. Mit Salz, Pfeffer, Zucker, Rotwein, Zuckerrübensirup und Senf je nach Bedarf abschmecken.

Die Gemüsereste müsst ihr übrigens nicht wegschmeißen. Wenn ihr Lorbeerblätter und Rosmarin entfernt, könnt ihr das ganze pürieren und mit etwas Kokos- oder Sojamilch verdünnen und schon habt ihr eine weitere Sauce!

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