Vegane Hot Dogs mit gegrillter Ananas

My Tasty Enemy: In unserer Serie „My Tasty Enemy“ stellen wir uns unseren kulinarischen Feinden in der Küche. Julia kann Ananas, Rosenkohl und Chicoree nicht leiden, Isa mag Kohlrabi, Mango und Radieschen so gar nicht. Werden wir dennoch Rezepte finden, in denen uns diese Zutaten schmecken? Hier findest du alle bisherigen Rezepte.

Julia traut sich an ihren ersten Tasty Enemy heran: Hallo Ananas, Hallo vegane Hot Dogs! Die „Hass“-Geschichte von mir und der Ananas ist absolut unschlüssig. Ananas kommt bei mir einfach nicht ins Haus. Schon in der Pubertät kamen wir nicht miteinander klar, dabei ist meine Mutter großer Fan von diesem Dingsda. Der Geruch – ööörgs. Geschmacklich – bwäääh. Nach einem Stück hatten wir miteinander abgeschlossen, die Ananas und ich.

Und dann war ich in Rom und bestellte aus Versehen als „Obst der Saison“ eine geschnittene Viertel Ananas mit drei Erdbeeren drauf. Jackpot. Und auf einmal … hää? Schmeckt ja gar nicht so doof. Zurück in Deutschland euphorisch allen die glückliche Nachricht erzählt und hochmotiviert eine Packung geschnappt. Ööööörgs. Bwwäääh. Nie wieder.

Es ist also eher die in Deutschland erhältliche Ananas, die mein Feind in der Küche ist? Nein, das lass ich nicht auf mir sitzen. Ich stelle mich der Herausforderung und esse solang Ananas in unterschiedlichster Form und Kombination, bis mir das Ding schmeckt. Und weil vegane Hot Dogs mich noch nie enttäuscht haben, müssen sie ran. Vorhang auf für das Ananas-Tasty-Enemy-Rezept #1.

Vegane Hot Dogs mit Gegrillter Ananas

6 Hots Dogs
30 Minuten

Zutaten

  • 6 Hot Dog Brötchen
  • 6 vegane Würstchen
  • 1 Ananas
  • 1 Rote Zwiebel
  • 3 Jalapeño
  • 1 Bund Koriander
  • Erdnussöl
  • Agavendicksaft

FÜR DIE SRIRACHA MAYO

  • 250 g vegane Mayo
  • 3 EL Sriracha

Zubereitung

  1. Ananasschale abschneiden, die Ananas halbieren, vierteln und danach in Scheiben schneiden, so dass ihr kleine Dreiecke vor Euch liegen habt.
  2. In einer Grillpfanne etwa 2 EL Erdnussöl erhitzen und darin die Ananasscheiben von einer Seite grillen. Mit einem Schuss Agavendicksaft begießen, damit die Ananas leicht karamellisiert. Ananasscheiben wenden und von der anderen Seite weiterbraten.
  3. Eine rote Zwiebel schälen und in dünne Streifen schneiden. Die Jalapeño ebenfalls in Scheiben schneiden. Wer mag, kann sich natürlich auch eingelegt Jalapeño-Scheiben kaufen. Koriander waschen, zupfen und grob hacken.
  4. Für die Sriracha-Mayo verrührt ihr vegane Mayo mit etwa 3 EL Sriracha. Je nach Geschmack könnt ihr hier natürlich auch nachwürzen.
  5. Eure Würstchen entweder ins Wasserbad legen oder kurz mit etwas Öl in der Pfanne braten.
  6. Die Brötchen ebenfalls kurz in den Ofen werfen, bis sie leicht rösten.
  7. Jetzt geht es ans Servieren. Brötchen aufschneiden, mit etwas Sriracha-Mayo bestreichen. Würstchen reinlegen und mit gegrillter Ananas, roter Zwiebel, Jalapeno und Koriander belegen. Zum Schluss noch etwas Sriracha-Mayo darübergeben. Dafür füllt ihr am besten die Mayo in einen kleinen Gefrierbeutel und schneidet die Spitze unten ab. So könnt ihr die Mayo gleichmäßig verteilen.

Und wie hat's geschmeckt?
Nee, nee, die Ananas und ich werden noch keine Freunde. So stelle ich mir irgendwie auch Pizza Hawaii vor... warme Ananas finde ich vielleicht sogar noch schlimmer als „kalte“ Ananas. Da müssen wir noch weitersuchen.

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