Veganer Käsekuchen mit Karamell

Dieses Rezept schlummert schon seit vielen Monaten in unserer Schublade. Oder anders gesagt, eigentlich wollten wir es schon im Sommer veröffentlichen, haben den Käsekuchen auch bei Sonnenschein gebacken und hübsch mit Beeren verziert. Und auf einmal haben wir ihn ganz vergessen, dabei wurden wir schon mehrmals nach einem Käsekuchen-Rezept gefragt.

Heute kommt er daher passend zum Winter mit einer warmen Karamellschicht obenauf. Und ihr wisst ja, WIE sehr wir allein diese Karamellschicht lieben. Der Käsekuchen drunter kann sich aber auch sehen lassen. Und wenn WIR das mit unserem ollen Gasofen hinbekommen, dann sollte es für euch gar kein Stress sein.

Falls gerade Sommerzeit ist, könnt ihr auch eine Fruchtschicht über den Kuchen geben. Dafür nehmt ihr Beeren eurer Wahl und püriert sie. Ab damit in einen Topf. Stärke und Wasser anrühren und dazugeben und alles köcheln lassen, bis die Fruchtmasse andickt. Falls gewünscht, könnt ihr das ganze noch mit Agavendicksaft abschmecken. Danach lasst ihr das Ganze abkühlen und gebt es über den ebenfalls abgekühlten Käsekuchen geben. Bis zum Servieren in den Kühlschrank stellen.

Veganer Käsekuchen mit Karamell

1 Kuchen
120 Minuten

Zutaten

Für den Boden:

  • 150 g Kekse
  • 75 g Walnüsse
  • 75 - 100 g vegane Butter

Für die Füllung:

  • 1200 g Sojaquark
  • 150 g vegane Butter
  • 100 g Rohrzucker
  • 200 ml pflanzliche Milch (ungesüßt)
  • 2 EL Ahornsirup
  • 80 g Vanillepuddingpulver

Für die Springform:

  • vegane Butter zum Einfetten
  • Mehl zum Bestäuben

Fürs Topping:

  • veganes Karamell
  • Nüsse nach Wahl

Zubereitung

  1. Für den Boden die Kekse und Walnüsse zerbröseln. Das geht am besten in einer verschließbaren Tüte, in die ihr die Kekse füllt und mit dem Nudelholz ein paar Mal drüberrollt. Die Kekse müssen nicht feines Pulver werden, sondern einfach kleine Brösel. Vegane Butter in einem kleinen Topf schmelzen, etwas abkühlen lassen und mit Keksbröseln vermengen. Eine Springform mit veganer Butter einfetten und bemehlen. Die Keksmasse in die Form drücken und die Form ca. 10 Minuten in den Kühlschrank stellen.

  2. In einem Topf Butter, Rohrzucker, Sojamilch und Vanillezucker vermengen und auf kleiner Hitze erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist, der Zucker sich auflöst und eine einheitliche Masse entsteht. Vom Herd nehmen und Vanillepuddingpulver einrühren. Je sorgsamer ihr rührt, desto weniger Klumpen werden am Ende in eurer Quarkschicht sein. Also kräftig rühren. Nochmal auf den Herd stellen und 2-3 Minuten köcheln lassen, bis die Masse andickt.

  3. Sojaquark in eine große Schüssel füllen und die Puddingmasse einrühren. Ahornsirup dazugeben und erneut sehr sorgsam verrühren, damit so wenig Klumpen wie möglich entstehen. Die Springform aus dem Kühlschrank nehmen und die „Quarkmasse“ einfüllen.

  4. Backofen auf 175°C vorheizen und den Kuchen ca. 60 Minuten backen. Keine Sorge, Käsekuchen ist immer wacklig, auch wenn er „fertig gebacken“ ist. Nach den 60 Minuten solltet ihr den Kuchen im Backofen bei angelehnter Ofentür auskühlen lassen, dadurch sollte er fest werden.

  5. Wenn der Kuchen abgekühlt ist, könnt ihr ihn das vegane Karamell darüber gießen und gehackte Nüsse darauf streuen.

Veganes Karamell

250 ml
15 Minuten

Zutaten

  • 125 g Kokosnusszucker
  • 120 ml Kokosnussmilch
  • Prise Salz
  • optional: 1 Vanilleschote

Zubereitung

  1. Optional: Die Vanilleschote halbieren und auskratzen.
  2. Alle Zutaten in eine Pfanne oder einen Topf geben und bei mittlerer Hitze verrühren und aufkochen lassen. Zuerst sollte die Masse cremig sein und durch die Hitze nach und nach flüßiger und weicher werden. Sobald sie kocht, ist sie so flüßig wie Milch.
  3. Für 10 Minuten leicht köcheln lassen, bis ihr eine schöne cremige Konsistenz habt. Lasst das ganze so lange köcheln, bis ihr mit der Konsistenz zufrieden seid.
  4. Anschließend abkühlen lassen und noch warm verwenden. Das Karamell dickt anschließend noch etwas nach.

    Dieses Karamell-Rezept eignet sich toll als Dip für Nachspeisen oder für das Übergießen / Verzieren eines Kuchens. Bei der Kokosmilchdose könnt ihr entweder die dicke obere Schicht nutzen oder auch den „flüssigeren“ Bestandteil, also das Kokosmilchwasser, was sich oft am Boden der Kokosmilchdose absetzt. Das wirkt sich natürlich auf die Konsistenz aus. Wenn ihr eine dickliche Konsistenz wollt, nehmt lieber die cremige, obere Schicht.

Zucker ↦ Jagdwurst Donut
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