Wie jetzt, ein Kürbisrezept im Januar? Ja, mit Kürbissen verbindet man besonders gern den Herbst, und tatsächlich ist die Kürbis-Hochsaison im Oktober. Allerdings findet man durch gute Lagerhaltung noch bis zum Winterende Kürbisse. Und irgendwie landete kürzlich einer in meiner Küche. Ich war schon drauf und dran, damit eine klassische Kürbissuppe zu kochen, aber irgendwie hatte ich ein bisschen mehr Hunger und brauchte etwas deftigeres. Und so stand nur kurze Zeit später ein cremiges Kürbisrisotto in einer tollen, kräftigen Farbe vor mir. Glücklicherweise habe ich in Voraussicht die doppelte Portion gekocht – einen Teller gab's sofort und der Rest wurde eingefroren und zwei Wochen später zum Mittagessen gegessen.

Die Zubereitung ist super einfach: Parallel kocht ihr das Risotto und bereitet das Kürbispüree zu. Ich mag es am liebsten, den Kürbis dafür zu backen, aber alternativ könnt ihr den Kürbis auch in einen Topf mit etwas Wasser geben und mit geschlossenem Deckel weich garen, oder dampfgaren. Je nach Sorte könnte es sein, dass ihr den Kürbis dafür vorab schälen müsst, also informiert euch dazu am besten nach dem Einkauf. Ich hatte einen Hokkaidokürbis, der nicht geschält werden muss, aber Butternusskürbis (die Schale kann gegessen werden, braucht aber sehr lang, bis sie weich wird) oder Muskatkürbis (ebenfalls essbare Schale, die aber lang garen muss) funktionieren für dieses Rezept genauso gut.

Für eine angenehme Würze des Kürbisrisottos könnt ihr veganen Parmesan unterrühren, oder Hefeflocken pur verwenden. Und wer keins von beidem hat, muss auch nicht verzweifeln – das Risotto wird trotzdem toll schmecken.

Veganes Kürbisrisotto

2 Personen
45 Minuten

Zutaten

Für das Kürbispüree:

  • 500 g Kürbis (z. B. Hokkaido, oder Butternut)
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 TL Muskat
  • 0.5 TL getrockneter Thymian
  • 50 ml Wasser
  • 2 EL Orangensaft

Für das Risotto:

  • 200 g Risottoreis
  • 2 Schalotten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Olivenöl
  • 0.5 TL Chiliflocken
  • 0.5 TL getrockneter Thymian
  • 150 ml Weißwein
  • 300 ml Gemüsebrühe
  • 50 g gehobelte Mandeln
  • 3 EL vegane Butter
  • 4 EL veganer Parmesan (optional)
  • pflanzliche Sahne zum Servieren
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

  1. Den Backofen auf 180°C vorheizen. Kürbis entkernen, klein schneiden und auf ein Backblech geben. Mit Olivenöl beträufeln und mit Kurkuma, Muskat, Thymian, Salz und Pfeffer würzen. Das Wasser ins Backblech geben und ca. 20 Minuten rösten, bis der Kürbis weich ist.

  2. In der Zwischenzeit Schalotten und Knoblauch schälen und fein würfeln. Olivenöl in einem Topf über kleiner Stufe erhitzen und die Zwiebeln vorsichtig anschwitzen, bis sie glasig sind. Knoblauch, Thymian und Chiliflocken dazugeben und alles ca. 2 Minuten zusammen anschwitzen, dann Risottoreis dazugeben und noch 1 Minute dünsten.

  3. Alles mit Weißwein aufgießen und ca. 5 Minuten einköcheln lassen. Ab diesem Zeitpunkt nach und nach die Gemüsebrühe dazugeben. Immer nur so viel hinzugeben, dass der Reis bedeckt ist und abwarten, bis die Flüssigkeit eingeköchelt ist. Danach wieder Brühe dazugeben und regelmäßig verrühren. Der Risottoreis ist nach ca. 15-20 Minuten gar.

  4. In der Zwischenzeit gehobelte Mandeln in einer fettfreien Pfanne anrösten und dann beiseitestellen.

  5. Den Ofenkürbis zu einem glatten Püree mixen und Orangensaft dazugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

  6. Das Kürbispüree, vegane Butter und (falls vorhanden) veganen Parmesan zum Risotto geben und alles gut vermengen. Zum Servieren mit ein bisschen pflanzlicher Sahne beträufeln und mit gerösteten Mandelscheiben bestreuen.

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