Veganes Pilaw mit Kichererbsen und Pilzen

Habt ihr schon mal Pilaw probiert, oder sogar selber gekocht? Wenn nicht, wird's aber Zeit, denn das Reisgericht ist kinderleicht, dauert nicht all zu lang und ist vielseitig und sehr lecker. Pilaw ist auf der ganzen Welt verbreitet und hat dabei einige Varianten, aber traditionell dürfen diese drei Komponenten nicht fehlen: Langkornreis, Brühe und ein Protein (Fleisch/Fisch oder wie bei der veganen Option Gemüse).

Zwiebeln, Knoblauch, Gewürze und natürlich Reis und Gemüsebrühe benutzen wir immer in unserem Pilaw, aber beim Gemüse greifen wir einfach zu den Sorten, die wir gerade in der Küche finden. Besonders lecker macht sich auch Jackfruit im Pilaw, aber heute haben wir eine Variante mit Kichererbsen und Pilzen. Gemüse anbraten, Reis drauf, mit Gemüsebrühe ablöschen und dann köcheln lassen, bis die Körner gar sind – so einfach geht's!

Als besonderes Extra werden gern Nüsse oder Trockenobst zum Pilaw gegeben (z. B. Rosinen, getrocknete Aprikosen, oder Berberitzen), die ihr gern auch ganz nach Geschmack zu diesem Rezept geben könnt. Wir haben uns heute aber mal für ein Petersilienpesto mit Mandeln entschieden, das beim Servieren nochmal für einen Frischekick sorgt und zusammen mit pflanzlichem Joghurt den Pilaw schmückt.

Veganes Pilaw mit Kichererbsen und Pilzen

4 Personen
40 Minuten

Zutaten

  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Möhre
  • 200 g braune Champignons
  • 250 g Kichererbsen
  • 1 EL gemahlener Koriander
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 EL gemahlener Kreuzkümmel
  • 0.5 TL Chiliflocken
  • 200 g Langkornreis
  • 500 ml warme Gemüsebrühe
  • 100 g frischer Spinat
  • 1 Zitrone
  • Pflanzenöl zum Braten
  • pflanzlicher Joghurt zum Servieren
  • Salz
  • Pfeffer

Für das Pesto:

  • 50 g gehackte Mandeln
  • 50 g Petersilie
  • 15 g Koriander
  • 1 Knoblauchzehe
  • 0.5 Zitrone (Saft)
  • 4 EL veganer Parmesan (optional, oder Hefeflocken)
  • ca. 150 ml Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

  1. Knoblauch und Zwiebel schälen und fein hacken. Möhre und Champignons klein schneiden und die Kichererbsen abgießen.

  2. Pflanzenöl in einer großen Pfanne (für später benötigt ihr auch einen Deckel für diese Pfanne) erhitzen und zunächst Zwiebelwürfel ca. 2-3 Minuten glasig anschwitzen. Koriander, Kurkuma, Kreuzkümmel und Chiliflocken, sowie den Knoblauch dazugeben und zusammen ca. 2 Minuten anschwitzen. Nun Möhre, Pilze und Kichererbsen dazugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen und gemeinsam ca. 3 Minuten anbraten.

  3. Anschließend den Reis dazugeben und ebenfalls ca. 2-3 Minuten mit anbraten. Mit warmer Gemüsebrühe ablöschen, einmal aufkochen lassen und anschließend abgedeckt und bei mittlerer Hitze ca. 10-15 Minuten kochen, bis der Reis gar ist.

  4. In der Zwischenzeit das Pesto zubereiten: Gehackte Mandeln in einer fettfreien Pfanne anrösten und danach in einen Zerkleinerer geben, zusammen mit Petersilie, Koriander, Knoblauch, Zitronensaft und veganem Parmesan (falls ihr ihn verwendet). Alles gut zerkleinern und dabei Olivenöl in einem dünnen Strahl dazugeben, bis euer Pesto die gewünschte Konsistenz hat. Das Pesto mit Salz und Pfeffer abschmecken.

  5. Den Deckel von der Pfanne nehmen, den Reis auflockern und nun noch frischen Spinat dazugeben und ca. 2-3 Minuten erwärmen bis der Spinat zusammenfällt. Das Pilaf vor dem Servieren nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit einem Klecks pflanzlichem Joghurt und dem Petersilienpesto servieren.

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