Carrot Dogs mit zwei Toppings

Gute vegane Würstchen zu finden ist (zumindest in Deutschland) gar nicht so einfach. Falls ihr Empfehlungen für uns habt, schreibt sie uns sehr gern in die Kommentare. Unser heimlicher Würstchen-Favorit ist seit einiger Zeit eine Version, die ihr in wirklich jedem Supermarkt bekommt, denn er besteht aus Möhren. Die haben schon einige unserer Freunde überrascht, denn sie ähneln nicht nur in ihrer Farbe Würstchen, sondern können auch (wenn man sie richtig kocht) eine sehr interessante Konsistenz bekommen - weich, aber mit etwas Biss. Das wollten so manche unserer Freunde gar nicht glauben.

Fehlt nur noch die richtige Marinade. Da greifen wir auf alte Freunde zurück, die uns auch bei anderen „fleischähnlichen“ Rezepten geholfen haben, zum Beispiel Liquid Smoke und geräuchertes Paprikapulver. Die Würstchen sollten lang genug in der Marinade ziehen, um den Geschmack auch gut aufnehmen zu können - am besten lasst ihr sie über Nacht stehen, sogar bis zu 24 Stunden, aber wenn ihr nicht so viel Zeit habt, reichen auch ein paar Stunden, die Möhren schmecken natürlich umso intensiver, je länger sie marinieren. Danach könnt ihr sie grillen oder anbraten und für Hot Dogs, aber auch als kleine überraschende Würstchen servieren.

Carrot Dogs mit zwei Toppings

4 Hot Dogs
30 Minuten (+ 8 Std. Marinierzeit)

Zutaten

  • 4 Möhren
  • ca. 1.5 l Gemüsebrühe zum Kochen

Für die Marinade

Für Isas Lieblingsbelag (für 4)

  • 4 Hot-Dog-Brötchen
  • 4 EL Sauerkraut
  • 4 EL Röstzwiebeln
  • 5 Gewürzgurken
  • 4 EL veganes American Dressing
  • 8 EL vegane Käsesoße (Rezept auf dem Blog)

Für Julias Lieblingsbelag (für 4)

  • 4 Laugenstangen
  • 3 Tomaten
  • 1 rote Paprika
  • 4 Gewürzgurken
  • 4 EL Röstzwiebeln
  • 2 EL Senf
  • 2 EL Ketchup
  • 4 EL süßer Senf*

Zubereitung

  1. Karotten schälen und wenn ihr mögt die Enden auch etwas abrunden, damit sie Würstchen schon mal von der Form ähneln. Gemüsebrühe in einem Topf zum Köcheln bringen und die Möhren ca. 6 Min. kochen. Sie sollten zwar weicher werden, aber immer noch Biss haben. Den Test könnt ihr am besten mit einer Gabel machen – ihr solltet in die Möhren reinpieksen können, aber auf keinen Fall durchstechen.

  2. Für die Marinade Teriyakisauce, Liquid Smoke, Ahornsirup, Apfelessig, Senf, Knoblauchpulver und geräuchertes Paprikapulver in einer Schüssel vermengen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

  3. Die gekochten Möhren in eine Vorratsdose legen und mit Marinade übergießen. Deckel drauf und die Dose vorsichtig drehen oder leicht schütteln, damit die Möhren mit Marinade bedeckt sind. Das ganze mind. über Nacht marinieren lassen, damit die Möhren gut durchziehen können. Wenn ihr nur ein paar Stunden dafür Zeit habt, werden die Möhren etwas weniger intensiv, aber natürlich trotzdem gut schmecken.

  4. Nun könnt ihr eure „Würstchen“ entweder auf den Grill werfen oder in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten. Anschließend müssen sie nur noch ins Hot-Dog-Brötchen und nach Wunsch belegt werden.

  5. Für Isas Lieblings-Hot-Dog: Gewürzgurken in dünne Scheiben schneiden. Hot-Dog-Brötchen aufschneiden und Carrot-Würstchen hineinlegen. Sauerkraut, Gewürzgurken und Röstzwiebeln darauf verteilen und zum Schluss vegane Käsesoße und American Dressing darübergeben.

  6. Für Julias Lieblings-Hot-Dog: Tomaten (ohne den flüssigen Teil) und rote Paprika fein würfeln. Gewürzgurken in dünne Scheiben schneiden. Laugenstangen aufschneiden und mit Senf und Ketchup beschmieren. Carrot-Würstchen hineinlegen und Tomaten-Paprika-Würfeln, Gewürzgurken und Radieschen belegen. Zum Schluss noch etwas süßen Senf und Röstzwiebeln darauf verteilen.

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