
Veganer Kürbis-Flammkuchen
Ein Rezept von Isa Zucker | Fotos von Florentine Maaß
Halloween steht vor der Tür und wenn ihr nach einem Rezept sucht, das gruselig aussieht, aber trotzdem „ganz normales Essen“ bleibt, ist unser veganer Kürbis-Flammkuchen ja vielleicht genau richtig. Ihr braucht keine fancy Deko oder teuren Zutaten für dieses Halloween-Rezept, denn wir schnitzen uns tatsächlich aus Gemüse unsere Deko. So einfach!
Und natürlich: Ihr könnt Kürbis, Rote Bete und Co. auch einfach mit einem Sparschäler in Scheiben schneiden und habt einen ganz herrlichen, simplen Flammkuchen, den man den ganzen Herbst über essen kann.
Was braucht man für einen veganen Flammkuchen?
Die Basis bildet ein fertiger veganer Flammkuchenteig, den ihr in den meisten Super- und Biomärkten findet. Die meisten davon sind auch vegan, aber schaut trotzdem gern nochmal in die Zutatenliste. Wenn ihr euren Teig selber zubereiten wollt, dann schaut doch mal hier.
Da wir uns ja etwas mehr Mühe machen bei der Deko, bestreichen wir den Teig ganz simpel mit dem veganen Petrella Knoblauch & Kräuter, der schon würzig genug ist, sodass ihr keine weiteren Zutaten für die Creme braucht. Eine Packung passt übrigens perfekt für einen Flammkuchen, wie praktisch! Ihr könnt aber natürlich auch eine der anderen veganen Sorten verwenden, wie Peppasweet, Schnittlauch oder Natur. Schaut einfach mal bei eurem REWE, EDEKA, Marktkauf, Combi, Famila, Markant, Tegut und Globus vorbei.
Als Topping kommen dünne Streifen von Hokkaido-Kürbis, rote Zwiebelringe und vegane Schinkenwürfel oder Räuchertofu dazu.
Muss ich den Hokkaido-Kürbis schälen?
Nein. Hokkaido-Kürbis ist eine der wenigen Kürbissorten, deren Schale beim Backen weich genug wird, um problemlos mitgegessen zu werden. Das spart euch nicht nur Zeit, sondern auch wertvolle Nährstoffe, die sonst in der Schale verloren gehen würden.
Wie bekomme ich die Halloween-Deko hin?
Für die Halloween-Variante schneidet ihr Kartoffel, Süßkartoffel oder Kürbis und rohe Rote Bete in dünne Scheiben. Mit einem kleinen scharfen Messer schneidet ihr dann daraus Formen wie Geister, Zauberhüte oder gruselige Kürbisgesichter aus. Ein Essstäbchen hilft euch bei den filigranen Details, wie den Augen. Klingt am Anfang kompliziert, aber wenn ihr eines gut hinbekommen habt, dann könnt ihr dieses als Vorlage immer und immer wieder abpausen.
Wie lange muss der Flammkuchen backen?
Bei 220 °C (Ober-/Unterhitze) braucht der Flammkuchen etwa 15 bis 20 Minuten, bis der Rand knusprig und leicht gebräunt ist. Behaltet ihn in den letzten Minuten am besten im Blick, da Backöfen unterschiedlich heiß werden können.
Kann ich den Dip vorbereiten?
Ja, sogar sehr gut. Verrührt den veganen Petrella Natur mit fein gehackten Kräutern wie Dill, Schnittlauch und Petersilie, dem Abrieb einer halben Zitrone sowie Salz und Pfeffer. Wenn euch der Dip zu fest ist, verlängert ihr ihn einfach mit etwas Wasser. Im Kühlschrank hält er sich gut zwei bis drei Tage.
Was mache ich mit den übrigen Gemüseresten?
Die Schnittreste von Kartoffel, Süßkartoffel und Roter Bete müsst ihr nicht wegwerfen. Sie eignen sich super für eine schnelle Gemüsepfanne, einen Ofengemüse-Mix oder eine Gemüsesuppe. Wer noch mehr herzhafte Flammkuchen-Ideen sucht, der findet hier einen Flammkuchen Elsässer Art und für die nun kommende Kürbissaison lohnt sich ein Blick in all unsere Kürbis-Rezepte.




Veganer Kürbis-Flammkuchen
Zutaten
Für den Flammkuchen:
1 veganer Flammkuchenteig
125 g veganer Frischkäse (z. B. Petrella Knoblauch & Kräuter)
0.5 rote Zwiebel
30 g vegane Schinkenwürfel (oder Räuchertofu)
150 g Hokkaido-Kürbis
heller Sesam
Rosmarin
Salz
Pfeffer
Optional für die Halloween-Variante:
1 Kartoffel
0.5 Süßkartoffel / Hokkaido-Kürbis
0.5 rohe Rote Bete
schwarzer Sesam
Für den Dip:
125 g veganer Frischkäse (z. B. Petrella Natur)
10 g frische Kräuter (Dill, Schnittlauch, Petersilie)
0.5 Zitrone (Abrieb)
Salz
Pfeffer
Zubereitung
Für die Halloween-Variante zuerst Kartoffel, Süßkartoffel/Hokkaido-Kürbis und Rote Bete in dünne Scheiben schneiden. Mit einem Messer Zauberhüte, Geister, Kürbisse, Sterne oder andere gruselige Formen ausschneiden oder ausstechen.
1. Backofen auf 220 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Hokkaido-Kürbis mit einem Sparschäler in dünne Streifen schneiden. Zwiebel in Halbringe schneiden.
2. Teig ausrollen und mit dem veganen Frischkäse bestreichen. Mit hellem Sesam (bzw. für die Halloween-Variante mit schwarzem Sesam) einen Rand legen.
3. Kürbis aufgefächert auf dem Teig platzieren. Zwischenräume mit Zwiebelringen und veganen Schinkenwürfeln füllen.
Bei der Halloween-Variante nun die ausgestochenen Formen statt der Kürbisscheiben platzieren.
4. Den Flammkuchen circa 15–20 Minuten backen, bis der Rand knusprig und leicht gebräunt ist. Für den Dip veganen Frischkäse mit den fein gehackten Kräutern verrühren. Bei Bedarf mit etwas Wasser verlängern, damit der Dip cremiger wird. Mit Zitronenabrieb sowie Salz und Pfeffer abschmecken. Den Flammkuchen nach dem Backen ebenfalls mit Salz und Pfeffer würzen und mit dem Dip und Rosmarinzweigen servieren.






















