
Vegane Chili-sin-Carne-Puffer
Ein Rezept von Anna Germek | Fotos von Anna Germek
Chili sin Carne ist für uns nicht einfach nur ein Rezept, sondern ein Gefühl. Schon ganz am Anfang unserer veganen Reise war es zur Stelle: zuverlässig, sättigend und meistens die einzige pflanzliche Option, die es in der Mensa oder sonst irgendwo überhaupt gab.
Heute holen wir dieses gute alte Gefühl zurück auf den Teller. Nur eben in einer völlig neuen Form, die ihr bestimmt noch nicht gegessen habt. Aus Chili sin Carne werden bei uns knusprige Puffer: Kartoffeln, schwarze Bohnen, Mais und veganes Hack werden pikant gewürzt und in der Pfanne ausgebacken. Dazu gibt es einen erfrischenden Limetten-Dip, der die Schärfe schön ausbalanciert.
Wie kommt der Chili-Geschmack in die Puffer?
Für die Würze sorgt unter anderem ein Chili-Aufstrich, der in die Puffermasse wandert. Denn Tartex hat uns mit seinem Bohne-Chili-Aufstrich erst zu diesem wunderbaren Feature inspiriert. Die Sorte aus der neuen Naturstark-Reihe ist schön pikant und bringt schon von selbst die Kombi aus Chili und Hülsenfrucht mit. Der Aufstrich passt genau wie die zweite Sorte Erbse-Minze ganz bewusst nicht nur als Brotaufstrich, sondern super auch im Dip, als Soße oder Dressing. Wir haben deshalb gerne immer ein paar Gläser zu Hause, um sie für eine schnelle Stulle, aber auch als Pastasoße verwenden zu können.
Wie scharf sind die Puffer?
Wie auch bei Chili sin Carne aus dem Topf, lässt sich der Schärfegrad unserer Puffer wunderbar anpassen. Mit den angegebenen Mengen an Chili und Aufstrich würden wir die Puffer eher als mild-pikant beschreiben. Wer es intensiver mag, kann die Menge der Chiliflocken einfach erhöhen. Und wer’s lieber milder mag, lässt die Flocken ganz weg. Der Aufstrich liefert ohnehin genug Chili-Geschmack.
Kann ich die Mengenangaben ändern?
Klar. Wir haben die Mengen bewusst so gewählt, dass ihr genau eine Dose oder Packung der jeweiligen Zutat braucht, ohne, dass etwas übrig bleibt. Wenn doch mal etwas über ist, essen wir die Puffer gerne auch am nächsten Tag oder frieren sie ein. Ihr könnt die Mengen aber natürlich auch nach unten skalieren, wenn ihr weniger Puffer braucht.
Ich mag keinen Mais, kann ich den weglassen?
Na klar, das Rezept funktioniert auch ohne Mais. Gebt einfach noch etwas mehr schwarze Bohnen dazu, dann bleibt die Konsistenz der Puffer trotzdem schön bissfest.
Lust auf noch mehr Puffer-Variationen?
We got you! Schaut auch mal bei unseren klassischen Kartoffelpuffern mit Apfelmus, unseren Zucchinipuffern mit Whipped-Feta-Dip oder unserem Kartoffelpuffer-Auflauf vorbei. Also: Ran an die Reibe!




Vegane Chili-sin-Carne-Puffer
Zutaten
Für die Puffer:
400 g festkochende Kartoffeln
1 kleine Zwiebel
2 Knoblauchzehen
400 g schwarze Bohnen aus der Dose
330 g Mais aus der Dose
250 g veganes Hack (frisch)
60 g Weizenmehl
40 g Speisestärke
2 EL Chili-Aufstrich (z. B. Bohne-Chili von Tartex )
1 EL geräuchertes Paprikapulver
1 EL gemahlener Kreuzkümmel
0.5 TL Chiliflocken
Öl zum Braten
Salz
Pfeffer
Für den Limetten-Dip:
300 g Crème fraîche
0.5 Limette (Saft)
frischer Koriander
Salz
Pfeffer
Zubereitung
Kartoffeln raspeln, dann salzen und beiseite stellen. In der Zwischenzeit Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Schwarze Bohnen und Mais aus der Dose gut abtropfen lassen.
Bohnen in eine Schüssel geben und mit einer Gabel grob zerdrücken. Veganes Hack, Mais, Zwiebel, Knoblauch, Weizenmehl, Speisestärke und Chili-Aufstrich dazugeben. Die überschüssige Flüssigkeit der Kartoffeln nun gut ausdrücken und die Raspeln in die Schüssel geben. Geräuchertes Paprikapulver, Kreuzkümmel und Chiliflocken hinzufügen, mit Salz und Pfeffer würzen und alles gut verkneten, bis eine formbare Masse entsteht.
Etwas Öl in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen. Puffer portionsweise hineingeben, plattdrücken und von jeder Seite circa 5 Minuten braten, bis sie goldbraun und knusprig sind.
In der Zwischenzeit für den Dip vegane Crème fraîche mit dem Saft von 0.5 Limette und gehacktem Koriander glatt rühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Puffer warm mit dem Limetten-Dip servieren.



















