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Cremige vegane Erdnuss-Ramen mit Udon und Tempeh

Cremige vegane Erdnuss-Ramen mit Udon und Tempeh

Ein Rezept von Isa Zucker | Fotos von Isa Zucker

Wer uns schon länger folgt, weiß: wir lieeeben es, verschiedene Gerichte und Traditionen zusammenzubringen und eine Art Fusion daraus zu machen, wie bei dieser Udon Carbonara oder bei der Rosenkohl-Hollandaise Pinsa. Bei diesem Rezept haben wir uns eine Fusion aus Ramen – einer traditionellen japanischen Nudelsuppe – und einem Erdnuss-Curry überlegt. Das Ergebnis: cremige vegane Erdnuss-Ramen mit Udon und als Topping auf dem Teller gibt es Tempeh. Für uns ist dieses Rezept absolutes Comfort-Food und wie eine warme Umarmung, jetzt, wo die Temperaturen immer weiter sinken.

Was sind Ramen und woher kommen sie?
Ramen sind im Grunde eine japanische Nudelsuppe, die sich aus fünf Grundbausteinen zusammensetzt: einer kräftigen Brühe, einer würzigen Basis (dem sogenannten Tare), elastischen Weizennudeln und verschiedenen Toppings wie Gemüse, Pilzen oder Algen. Diese Kombination macht Ramen deutlich komplexer als „einfach nur Nudeln in Brühe“, weil die einzelnen Komponenten getrennt zubereitet und am Ende in der Schüssel zusammengebracht werden. Als fünftes Element werden die Ramen noch mit einem aromatischen Öl verfeinert, meist ist das Chiliöl oder Knoblauchöl, das bringt noch mehr Tiefe in das Gericht.

Funfact: In der japanischen Kultur ist das lautstarke Schlürfen der heißen Nudeln sogar erwünscht, denn dadurch kühlen die Nudeln ab und zusätzliche Aromen werden entfaltet.

Und was ist jetzt der Unterschied zwischen Ramen und Curry??
Curry ist ein Sammelbegriff für Gerichte aus der süd- und südostasiatischen Küche, bei denen Gemüse, Hülsenfrüchte oder andere Zutaten in einer sämigen, intensiv gewürzten Soße gegart werden. Typisch sind dabei aromatische Gewürzmischungen oder Currypasten, eine cremige Basis (zum Beispiel mit Kokosmilch) und eine Textur, die eher an einen Eintopf als an eine dünne Suppe erinnert. Beim Erdnuss-Curry sorgt die Kombination aus Erdnussbutter, Kokosmilch und Currypaste für eine besonders cremige, nussige Soße.

Unsere Fusion aus Ramen und Curry:
Wir bringen bei unserem Rezept die Struktur eines klassischen Ramen mit der Cremigkeit eines Erdnuss-Currys zusammen, indem wir die typischen Ramen-Bausteine einfach mit einer anderen „Brühen-Logik“ füllen. Statt einer klaren, langen Brühe kochen wir eine sämige Erdnuss-Kokos-Soße aus Knoblauch, Ingwer, Erdnussbutter, Sojasoße und Kokosmilch, welche gleichzeitig unsere Würz-Basis, „Tare“ und Brühe ist. Dazu kommen Udon-Nudeln, frische Toppings und ein aromatisches Chiliöl on top – also genau die fünf Elemente, aus denen eine Ramen-Schüssel klassisch aufgebaut ist.

Und als Protein gibt es heute … Tempeh!
Für dieses Rezept setzen wir auf geräucherten Tempeh von der tempehmanufaktur. Tempeh wird traditionell aus ganzen Hülsenfrüchten – hier Bio-Sojabohnen – hergestellt, die gekocht und anschließend mit einem ausgewählten Edelschimmelpilz fermentiert werden, wodurch eine feste, saftige Struktur und ein komplexes, leicht nussiges Aroma entstehen. Durch die Fermentation bringt der Tempeh eine eigene Tiefe mit, die super zu den Ramen passt.

In unserem Rezept marinieren wir den geräucherten Tempeh mit Sojasoße, Sesamöl, geräuchertem Paprikapulver und Knoblauchpulver und braten ihn dann bei hoher Hitze, bis die Würfel außen knusprig und innen noch saftig sind – einfach köstlich!

Noch nicht genug Ramen?
Wenn ihr jetzt Lust auf noch mehr gemütliche Ramen habt, dann könnt ihr noch verschiedene Varianten von unserem Blog ausprobieren, wie die typischen Miso-Ramen, oder vegane Tantan Ramen. Die wärmen euch mit Sicherheit schön durch!

Tempeh wird in einer Schüssel mariniert
In einer Pfanne wird eine Erdnusssoße gekocht
marinierter Tempeh vor und nach dem Braten
in einer weißen Schüssel werden Nudeln und Tem
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Tempeh und Udon Nudeln in einer cremigen Erdnusssoße
eine Person isst Nudeln mit Erdnusscurry
veganes Erdnusscurry mit Gurken und Zwiebeln getoppt

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