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Veganes Omelett mit Spinat und gebratenen Pilzen

Veganes Omelett mit Spinat und gebratenen Pilzen

Ein Rezept von Julia Justus | Fotos von Julia Justus

Es war einmal im Jahr 2019. Ich war im Urlaub an der Westküste der USA und hatte mir, wie immer, vorab eine lange Liste mit Restaurants gemacht, die ich dort besuchen wollte. Dieses Mal hatte ich aber auch ein Lebensmittel auf meiner Liste, nach dem ich Ausschau halten wollte. Es sollte dort nämlich einen veganen Ei-Ersatz geben, der ganz anders als die anderen wäre. Und tatsächlich fand ich ihn, machte mir damit ein Frühstück in der Ferienwohnung und war einfach nur baff. Ich hatte zwar kein Kala Namak dabei, also das Schwarzsalz mit dem typischen Ei-Geschmack, aber auch ohne das Gewürz war das, was da auf meinem Teller lag, wirklich verrückt. Zum ersten Mal in meinem veganen Leben hatte ich das Gefühl, Rührei wieder ein ganzes Stück näher gekommen zu sein. Der einzige Wermutstropfen: Das Produkt gab es ausschließlich in den USA. 

Springen wir also ins aktuelle Jahr 2026. 

Die bisherigen Ei-Ersatzprodukte hatten sich bislang leider nicht wirklich weiterentwickelt und sind meist Trockenmischungen, die mit Flüssigkeit vermengt eher Eierkuchen statt Rührei werden. Klar, es gibt natürlich immer noch den guten alten Rührtofu, den ich liebe, der für mich aber ein eigenständiges Gericht ist, das ich gar nicht ernsthaft 1:1 mit Rührei vergleichen kann. 

Das große Wiedersehen

Doch dann kam die gute Nachricht, auf die ich so viele Jahre gewartet habe: Sieben Jahre nach unserem ersten Zusammentreffen haben wir uns wiedergesehen, ich und Just Egg. Denn genau das war das vegane Ei, das ich damals gegessen hatte. Und ich kann euch versichern, dass es ein sehr glückliches Wiedersehen war, denn es war noch genauso gut, wenn nicht gar besser als in meiner Erinnerung. In der Packung bekommt ihr eine flüssige Mischung auf Basis von Mungobohnen-Protein, die soja- und weizenfrei ist. Ihr könnt sie einfach in der Pfanne zu einer Art Rührei, Frittata oder Omelett braten, aber ich habe sie auch schon als Ersatz für ein gekochtes Ei in Gerichten wie Senfeiern verwendet. 

Das Dreamteam

Was dafür aber ebenfalls wichtig ist? Klar, vegane Butter! Sie bestreicht schließlich den Rührei-Toast, brutzelt in der Pfanne und bildet zusammen mit Mehl die Mehlschwitze als Basis für eine Senfsoße. Eleplant erfüllt all diese Aufgaben mit Bravour und könnt ihr genau wie tierische Butter verwenden, auch zum Backen. Geschmacklich steht sie ihr ebenfalls in nichts nach, hat dabei aber einen 84 % niedrigeren CO2-Fußabdruck als tierische Butter und enthält kein Palmöl. Ihr findet Eleplant sowohl als Butterblock als auch als streichzarte Variante. 

Zusammen sind sie also das perfekte Match für unser veganes Omelett. Ich habe es heute mit Spinat und gebratenen Pilzen kombiniert, ihr könntet den Ei-Ersatz aber natürlich auch pur in veganer Butter anbraten und später mit einem frischem Salat, Tomaten, frischen Kräutern und was euch sonst noch schmeckt servieren.

Links sieht man auf einer Platte alle Zutaten für das vegane Omelette und rechts werden die Pilze gebraten.
Die Pilze sind fertig gebraten und die vegane Ei-Mischung wird in die Pfanne gegeben.
Links ist das Omelette fertig gebraten in der Pfanne und rechts ist es angerichtet auf einem Teller.
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Veganes Omelett mit Spinat und gebratenen Pilzen

2 Omeletts
30 Minuten

Zutaten

Für die gebratenen Pilze: 

  • 250 g braune Champignons 

  • 1 Zwiebel

  • 2 Knoblauchzehen

  • Salz

  • Pfeffer

  • Chiliflocken

  • getrockneter Thymian

  • Zitronenabrieb / Saft

  • vegane Butter zum Braten (z. B. Eleplant)


Für das Omelett:

  • veganer Ei-Ersatz (z. B. Just Egg) 

  • frischer Babyspinat 

  • vegane Butter zum Braten (z. B. Eleplant)

  • Kala Namak

Zum Servieren: 

  • Kresse

  • Salat

  • frische Tomaten

  • Brot

Zubereitung

  1. Pilze putzen und in Scheiben schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln oder ebenfalls in dünne Scheiben schneiden. 

  2. Vegane Butter in einer gut beschichteten Pfanne erwärmen und zuerst die Pilze darin circa 5 Minuten scharf anbraten, damit sie leicht bräunen. Zwiebel, Knoblauch, Chiliflocken und getrockneten Thymian dazugeben und weitere 3–4 Minuten braten. Mit Salz, Pfeffer und Zitronenabrieb und -saft abschmecken. 

  3. Die Hälfte der Pilzmischung aus der Pfanne nehmen und beiseitestellen. Nach Bedarf etwas mehr vegane Butter in die Pfanne geben und nun die Hälfte vom veganen Ei-Ersatz auf die gebratenen Pilze geben. Den frischen Babyspinat darauf verteilen. Alles braten, bis das vegane Ei fest geworden ist und dabei nach Wunsch einmal wenden.

  4. Das vegane Omelett aus der Pfanne nehmen und warm halten. Die restlichen Pilze zurück in die Pfanne geben und den restlichen Ei-Ersatz und Blattspinat darauf verteilen und so auch das zweite Omelett braten. 

  5. Erst kurz vor dem Essen das vegane Omelett mit Kala Namak bestreuen und mit Salat, frischem Gemüse, Brot und veganer Butter servieren. 

Links sieht man den angerichteten Teller aus etwas Entfernung und rechts ist eine Nahaufnahme vom Omelette.
Ein Top-Shot von einem geüllten Teller mit veganem Omelette und frischem Salat.
Links wird das Omelette geschnitten und rechts sieht man es ungeschnitten mit dem Koopprodukt im Fokus.

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