Veganer Flammkuchen Elsässer Art

Jede Jahreszeit hat sein eigenes Gericht, auf das wir uns schon Monate zuvor freuen: Im Winter könnten wir jeden Tag Knödel und Gulasch essen, im Frühling gibt's Spargel und Sauce Hollandaise, bis wir es nicht mehr sehen können, und im Sommer unseren allerliebsten Kartoffelsalat zu jedem Grillabend oder Picknick. Wahrscheinlich könnt ihr es schon ahnen: Ab September führt einfach kein Weg mehr an Flammkuchen vorbei.

Und auch wenn Flammkuchen denkbar simpel in der Zubereitung sind, könnt ihr sie je nach Saison und Geschmack variieren. Ob mit Kürbis, Apfelscheiben oder einem Pesto – die Auswahl ist unbegrenzt. Wir zeigen euch heute allerdings den absoluten Klassiker unter den Flammkuchen: Flammkuchen Elsässer Art! Traditionell wird er mit Speck, Zwiebeln und Crème fraîche belegt. Wir tauschen nur Speck mit Räuchertofu aus und nutzen natürlich pflanzliche Crème fraîche. Wenn ihr diese nicht im Supermarkt findet, haben wir hier ein Rezept für euch zum Selbermachen, das sich genauso gut eignet. Wenn jetzt noch eine Flasche veganer Federweißer im Kühlschrank steht, ist der Herbst wohl offiziell eingeläutet.

Übrigens kommt der Name des Gerichts daher, dass man früher, als man von einem Ofen mit Thermometer nur träumte, einen dünnen Kuchen in den Ofen schob, um die Temperatur im Ofen besser einschätzen zu können. Der dünne Kuchen wurde also über den Flammen gebacken und so ergab sich über die Zeit der Name Flammkuchen. Erst, wenn der Flammkuchen knusprig ausgebacken war und somit die perfekte Temperatur im Ofen herrschte, wurden die Brote in den Ofen geschoben. (Quelle)

Apropos Boden! Wir haben unseren veganen Flammkuchen Elsässer Art mit dem Dinkel Flammkuchenteig von Tante Fanny zubereitet, der praktischerweise nur noch ausgerollt werden muss und sogar schon mit Backpapier daher kommt. Der Teig besteht aus 100 % Dinkelmehl, wird ohne Palmöl hergestellt und eignet sich nicht nur für herzhafte, sondern auch für süße Gerichte. Tante Fanny hat übrigens super viele vegane Teige im Sortiment. Von Pizza-, Strudel- und Yufkateig bis hin zu Croissant- und Plunderteig habt ihr für jedes Rezept den richtigen Teig parat, wenn es mal schneller gehen muss. Und besonders praktisch: Auf ihrer Webseite könnt ihr für jeden Teig auch schnell herausfinden, wo es ihn bei euch in der Nähe zu kaufen gibt.

R633 Veganer Flammkuchen Elsässer Art
R633 Veganer Flammkuchen Elsässer Art

Veganer Flammkuchen Elsässer Art

1 Flammkuchen (2 Portionen)
20 Minuten (+ 15 Minuten Backzeit)

Zutaten

  • 1 veganer Flammkuchenteig (Dinkel Flammkuchenteig von Tante Fanny)
  • 150 g vegane Crème fraîche
  • 0.5 Zitrone (Saft)
  • 1 Prise Muskatnuss
  • 1 große Zwiebel
  • 150 g Räuchertofu (oder veganer Bacon)
  • 2 EL Sojasoße
  • Pflanzenöl zum Braten
  • Schnittlauch zum Servieren
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 220°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Ein Backblech mit in den Ofen schieben, sodass dieses schon vorwärmt.

  2. Vegane Crème fraîche mit Zitronensaft, einer Prise Muskatnuss, Salz und Pfeffer abschmecken.

  3. Die große Zwiebel schälen, halbieren und in Scheiben schneiden (wer möchte, kann auch mehr Zwiebeln schneiden). Räuchertofu in feine Streifen schneiden.

  4. Pflanzenöl in einer Pfanne erhitzen und die Räuchertofu-Streifen ca. 2-3 Minuten scharf anbraten. Danach Sojasoße hinzugeben und noch 1-2 Minuten weiterbraten.

  5. Den veganen Dinkel Flammkuchenteig mit dem Backpapier aufrollen, mit der gewürzten Crème fraîche bestreichen und mit Zwiebelscheiben und Räuchertofu belegen. Bei 220°C ca. 15 Minuten auf dem schon erhitzen Backblech backen.

  6. In der Zwischenzeit den Schnittlauch waschen und in feine Röllchen schneiden. Den Flammkuchen aus den Ofen nehmen, mit Schnittlauch bestreuen, nach Wunsch erneut salzen und pfeffern und direkt servieren.

R633 Veganer Flammkuchen Elsässer Art
R633 Veganer Flammkuchen Elsässer Art

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