Veganer Bratapfel-Cheesecake

Bratäpfel? Cheesecake? Bratäpfel? Cheesecake? Genau das war mein Gedankenspiel letzten Sonntag. Eigentlich wollte ich nur schnell etwas Süßes backen, so ein klassischer Sonntagsmoment, wo man auf der Couch sitzt, draußen ist’s grau und man will einfach was Warmes. Ich stand also in der Küche, habe Äpfel angeschaut, dann wieder den veganen Frischkäse im Kühlschrank und konnte mich einfach nicht entscheiden. Cheesecake oder Bratapfel? Beide klingen perfekt für den Dezember. Also dachte ich mir: Warum nicht einfach beides kombinieren?

Gesagt, getan! Ein paar Äpfel geschnappt, entkernt, gefüllt, ab in den Ofen und der Duft nach Zimt und gerösteten Äpfeln hat sofort die ganze Wohnung erfüllt. Danach habe ich die Bratäpfel klein geschnitten und zu einer saftigen, leicht karamellisierten Bratapfelschicht verarbeitet, die perfekte Basis für einen Cheesecake. Denn mal ehrlich: Ein Cheesecake mit Layers ist einfach das Beste!

Bratäpfel gab’s bei uns früher immer in der Weihnachtszeit. Ganz klassisch: Äpfel, Rosinen, Zimt, Nüsse und das Ganze noch warm direkt aus dem Ofen. Es ist so ein simples Dessert, aber es bringt uns sofort in Weihnachtsstimmung. Dieses Jahr wollten wir dem Ganzen aber ein kleines Upgrade geben mit cremigem Cheesecake, knusprigem Spekulatiusboden und der besten Gewürzmischung, die man sich vorstellen kann.

Denn das A und O für richtig gute Bratäpfel sind die Gewürze. Ohne die schmeckt’s einfach schnell fade. Wir verwenden dafür das Wintergewürz von LEBENSBAUM, das mit seiner fruchtig-würzigen Note perfekt zu Äpfeln, Gebäck, Kompott oder auch veganer Sahne passt. Und das Beste: Die Gewürze sind 100 % Bio und die gesamte Lieferkette trägt das We-Care-Siegel – bedeutet: verantwortungsvoll hergestellt und transparent. So schmeckt Weihnachten gleich doppelt gut.

Für die Cheesecake-Schicht wird’s dann richtig cremig: Wir machen keinen No-Bake-Cheesecake, sondern eine gebackene Variante mit einer Mischung aus Sojajoghurt, veganem Frischkäse und etwas Vanillepuddingpulver. Das macht die Füllung super samtig und sorgt dafür, dass sie nicht zu schwer wird.

Und weil ein Cheesecake natürlich auch einen guten Boden braucht, nehmen wir Spekulatius-Kekse als Basis. Die Kombination aus dem würzigen Keksboden, der saftigen Bratapfelschicht und der cremigen Cheesecake-Masse ist einfach unschlagbar. Jeder Bissen schmeckt nach Weihnachten.

Das Beste: Der Cheesecake hält sich ein paar Tage im Kühlschrank und schmeckt sogar noch besser, wenn er gut durchgezogen ist. Perfekt also, um ihn schon am Vortag vorzubereiten, falls ihr an den Feiertagen nicht den ganzen Tag in der Küche stehen wollt.

Wenn ihr also Lust habt auf ein Dessert, das nach Weihnachten schmeckt, aber trotzdem ein bisschen anders ist als der klassische Bratapfel oder einfache Cheesecake, dann ist das euer Rezept. Und falls ihr schon mitten in Weihnachtsstimmung seid, schaut auch unbedingt bei unseren anderen Weihnachtsrezepten vorbei: von Plätzchen über Stollen bis hin zu unserem liebsten veganen Festtagsmenü.

R985 Bratapfel Cheesecake
R985 Bratapfel Cheesecake
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Veganer Bratapfel-Cheesecake

1 Kuchen (Ø 20 cm)
20 Minuten (+ 20 Minuten Ruhezeit + 90 Minuten Backzeit)

Zutaten

Für die Bratäpfel:

  • 3 große Äpfel (z. B. Boskop oder Cox Orange)
  • 40 g Marzipanrohmasse
  • 30 g Mandelstifte
  • 40 g gehackte Haselnüsse
  • 50 ml Agavendicksaft
  • 30 g pflanzliche Butter
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1.5 TL Wintergewürz (z. B. von Lebensbaum)

Für den Boden:

  • 200 g Spekulatiuskekse
  • 80 g vegane Butter

Für die Käsekuchenmasse:

  • 800 g Sojajoghurt
  • 200 g veganer Frischkäse
  • 100 g Zucker
  • 56 g veganes Vanillepuddingpulver
  • 125 g vegane Butter (geschmolzen)
  • 1 EL Zitronensaft
  • Abrieb einer Zitrone

Zubereitung

  1. Für die Bratäpfel den Ofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Die Äpfel waschen, entkernen und vorsichtig aushöhlen. Für die Füllung Marzipanrohmasse, Mandelstifte, gehackte Haselnüsse, Agavendicksaft, pflanzliche Butter, Zitronensaft und Wintergewürze in einer Schüssel vermengen. Die Äpfel damit befüllen und 40 Minuten im Ofen backen. Anschließend etwas abkühlen lassen.

  2. Für den Boden die vegane Butter in einem kleinen Topf schmelzen, die Spekulatiuskekse fein zerbröseln, mit der geschmolzenen Butter vermengen und in eine eingefettete Springform (20 Zentimeter Durchmesser) drücken.

  3. Für die Käsekuchenmasse Sojajoghurt, veganen Frischkäse, Zucker, Vanillepuddingpulver, geschmolzene vegane Butter, Zitronensaft und Zitronenabrieb glatt rühren. Die Masse auf den vorbereiteten Boden geben.

  4. Die gebackenen Äpfel kleinschneiden und die Masse auf der Käsekuchenmasse gleichmäßig verteilen. Den Kuchen bei 180 °C (Ober-/Unterhitze) etwa 50 Minuten backen.

  5. Den Bratapfel-Käsekuchen vollständig abkühlen lassen, noch besser über Nacht.

R985 Bratapfel Cheesecake
R985 Bratapfel Cheesecake

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