
Veganes Kürbis-Curry mit Kokosmilch und Orange
Ein Rezept von Isa Zucker | Fotos von Isa Zucker
Kaum wird es draußen grau, landet bei uns automatisch ein Kürbis im Einkaufskorb. Und weil bei uns die Kürbiszeit super früh anfängt (und spät endet), brauchen wir mal wieder ein neues Kürbis-Rezept. Dieses Kürbis-Curry mit Orangensalat bringt genau das zusammen, was wir an dieser Jahreszeit lieben: ein cremiges Curry mit Hokkaido-Kürbis, knusprigen Tofu und warme Gewürze, dazu ein Orangensalat, der extra viel Frische reinbringt und quasi eine Hommage an den schönen Spätsommer ist.
Wie wird das Kürbis-Curry zubereitet?
Die Soße wird aus Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer, Chili, passierten Tomaten, Gemüsebrühe und Kokosmilch gekocht und am Ende püriert – dadurch wird sie besonders cremig und bindet Kürbis und Tofu richtig gut. Garam Masala, Kreuzkümmel, Koriander und Kurkuma sorgen für Wärme, während Orangensaft und Abrieb die Frische-Schicht oben drauf bilden.
Unser Orangen-Fun-Fact
Funfact aus unserer Testküche: Dieses Rezept haben wir tatsächlich schon im März zum ersten Mal getestet, da kam nämlich eine Ladung Orangen ganz frisch vom Feld von gebana bei uns im Büro an.
Das Besondere an den Orangen von gebana ist, dass sie nicht nach Optik sortiert werden, denn allein der gute Geschmack zählt. Und genau das merkt man auch in unserem Curry: intensiver Saft, aromatische Schale, dazu Früchte, die nicht alle wie geklont aussehen. Weniger Ausschuss, mehr Diversität bei den Früchten und eine Struktur, bei der Bauernfamilien nicht nur „perfekte“ Ware verkaufen müssen – genau das unterstützt ihr, wenn ihr die Orangen von gebana kauft. Dank dieses Modells verdienen die Bauernfamilien übrigens etwa doppelt so viel wie auf dem regulären Markt für Zitrusfrüchte. Wer die ersten Früchte der Saison im November haben will, muss bis zum 15.11. bestellen. Aber auch danach gibt es bis mindestens März jeden Monat eine Lieferung. Mit dem Code „gebanaundjagdwurst“ spart ihr übrigens 10 € ab einem Bestellwert von 40 €.
Wie werden Orangen am besten gelagert?
Wenn ihr Orangen bei gebana bestellt, bekommt ihr eine große Kiste geliefert, daher ist es wichtig zu wissen, wie ihr diese am besten lagert. Unsere Faustregel: Alles, was ihr innerhalb von drei Tagen esst oder auspresst, kann bei Raumtemperatur bleiben – idealerweise in einer Obstschale, in der die Früchte nebeneinander liegen und sich kaum berühren, damit keine Druckstellen entstehen. Für alles, was darüber hinausgeht, lohnt sich der Kühlschrank oder ein kühler Keller: Orangen bleiben bei kühlen Temperaturen und guter Belüftung mehrere Wochen frisch, verlieren aber etwas Aroma, wenn es zu kalt wird, daher sind Temperaturen zwischen etwa 6 und 15 °C ideal. Und falls einige Früchte doch anfangen, etwas schrumpelig zu werden, sind sie nicht gleich schlecht, sondern perfekt zum Auspressen für unser Curry, den Orangen-Salat oder schnelle Dressings. Die Früchte halten bei korrekter Lagerung etwa 4 Wochen und oft auch länger. Und Teilen mit Freund*innen, der Familie und eurer Nachbarschaft ist natürlich eh immer total schön.
Eine Kiste voller Orangen?
Eine Kiste mit Orangen wirkt vielleicht erstmal wie eine kleine Challenge, aber ihr könnt mehr damit kochen, als ihr vielleicht denkt! Denn neben diesem Rezept haben wir noch jede Menge weitere Rezepte auf unserem Blog, in denen Orangen die Hauptrolle spielen. Zum Beispiel vegane Ente mit Orangensoße, falls es süß sein soll, eine Orangen-Tarte oder veganer Orangen-Olivenölkuchen mit Walnüssen.




Veganes Kürbis-Curry mit Orange
Zutaten
Für den Orangensalat:
3 Orangen (z. B. von gebana)
0.5 rote Zwiebel
0.5 kleine Chili
10 g frischer Koriander
75 g Cashewkerne
2 EL Olivenöl
1 TL schwarze Senfsamen
3 EL Orangensaft
0.5 TL Agavendicksaft
1 TL Chaat Masala
Kokosöl
Salz
Für das Curry:
800 g Hokkaido-Kürbis
400 g Naturtofu
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
30 g Ingwer
1 kleine Chili
1 TL gemahlener Kreuzkümmel
2 TL gemahlener Koriander
1 TL Kurkuma
2 TL Garam Masala
200 ml passierte Tomaten
200 ml Gemüsebrühe
400 ml Kokosmilch
2 EL Agavendicksaft
2 Orangen (Saft und Abrieb) (z. B. von gebana)
Kokosöl zum Anbraten
Salz
Pfeffer
Außerdem:
300 g Basmatireis
75 g Cashewkerne
Zum Servieren:
Kokosmilch / vegane Kochsahne
frischer Koriander
Chiliöl
Orangen (z. B. von gebana)
Zubereitung
Orangensalat (dieser kann gern durchziehen, bis das Curry fertig ist):
1. Orangen schälen und in Scheiben schneiden. Rote Zwiebel in feine Halbringe und Chili in dünne Ringe schneiden, Koriander von den Stielen abzupfen. Cashewkerne in einer Pfanne mit Kokosöl anbraten, bis sie goldbraun sind.
2. Olivenöl in einer kleinen Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen. Senfsamen hineingeben und kurz rösten, bis sie anfangen zu knistern und zu springen.
3. Orangensaft, Agavendicksaft und Chaat Masala in einer kleinen Schüssel vermengen. Das heiße Senfsamen-Öl dazugeben, gut verrühren und mit Salz abschmecken.
4. Orangen, Zwiebeln und Chili auf einem Teller anrichten, Soße darübergießen und mit Koriander sowie Cashewkernen bestreuen.
Kürbis-Curry:
Kürbis waschen und in Spalten schneiden. Tofu etwas ausdrücken und in Würfel schneiden. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer würfeln, Chili in Ringe schneiden. Am Ende wird die Soße püriert, daher müsst ihr nicht besonders fein schneiden.
Etwas Kokosöl in einer großen und hohen Pfanne erwärmen. Tofuwürfel 4–5 Minuten von allen Seiten goldbraun anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen und beiseitestellen.
Gegebenenfalls nochmal Kokosöl erhitzen und den Kürbis von beiden Seiten braun anbraten. Danach ebenfalls beiseitestellen.
Gegebenenfalls nochmal Kokosöl erhitzen und Zwiebeln darin anschwitzen, bis sie glasig sind. Knoblauch, Ingwer und Chili dazugeben und weitere 2–3 Minuten mitbraten. Kreuzkümmel, Koriander, Kurkuma und Garam Masala einrühren und circa 1 Minute weiterbraten.
Mit passierten Tomaten, Gemüsebrühe und Kokosmilch ablöschen. Kurz aufkochen lassen und pürieren.
Kürbis zurück in die Pfanne geben und mit geschlossenem Deckel bei mittlerer Hitze circa 15–20 Minuten köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist.
Den Basmatireis nach Packungsanleitung zubereiten.
Wenn der Kürbis weich ist, den Tofu unterrühren und mit Agavendicksaft, Gewürzen sowie Orangensaft und Abrieb abschmecken.
Das Curry mit Basmatireis und dem Orangensalat servieren. Mit einem Schuss Kokosmilch, Cashewkernen, frischem Koriander, Chiliöl und ein paar Orangenspalten anrichten.





















