Weihnachten und Silvester stehen vor der Tür und somit auch die ewige Suche nach dem Raclette, das bei den meisten nur einmal im Jahr ausgepackt wird. Da wir große Verfechter von Knödeln und Gulasch zu Weihnachten sind, kommt bei uns das Raclette erst an Silvester auf den Tisch. Das erste, aber auch letzte Mal in diesem Jahr. Dabei ist Raclette nicht nur das perfekte Leftover-Essen nach den Weihnachtsfeiertagen, sondern auch das ideale Essen zum Teilen mit Freunden und der Familie. Und wie so oft, macht man es einfach viel zu selten!

Euer Raclette könnt ihr natürlich so belegen, wie ihr es am liebsten habt. Wir grillen gerne viel frisches Gemüse, das wir nach den Feiertagen (Stichwort: Knödel und Gulasch) ganz schön vermisst haben! Als Käse-Ersatz nutzen wir eine selbstgemachte Käsesauce aus Kartoffeln, Karotten und Cashewkernen und pflanzlichen Scheibenkäse. Beides schmilzt toll und wird in den Pfännchen auch schön braun. Wir haben euch weiter unten im Beitrag auch noch unseren Zwiebeldip verlinkt, der natürlich auch wunderbar zu Raclette passt. Als kleine Inspiration für ein wenig Abwechslung haben wir euch ein paar Varianten zusammengestellt, die ihr vielleicht so noch nicht kennt, wie ein mexikanisches, orientalisches, mediterranes oder süßes Raclette-Pfännchen.

Bei diesem Rezept unterstützt uns EDEKA, worüber wir uns irre freuen! Alle Zutaten für unser Raclette findet ihr bei EDEKA, aber vor allem natürlich eine riesige Auswahl an frischem Obst und Gemüse. Für das Raclette haben wir beispielsweise EDEKA Bio Speise-Kartoffeln, Bio Zucchini und Bio Rote Zwiebeln verwendet, die allesamt aus kontrolliert ökologischer Erzeugung stammen. Viele der Produkte kommen zudem aus regionaler Landwirtschaft, wodurch Bauern aus der Region unterstützt werden.

Veganes Raclette

6-8 Portionen
45 Minuten

Zutaten

Warme Zutaten

  • 1 kg festkochende Kartoffeln
  • 1 Brokkoli
  • 1 Zucchini (z.B. EDKEA Bio Zucchini)
  • 150g Pilze (z.B. EDEKA Kräuterseitlinge)
  • 300 g Mais
  • 190 g kleine Maiskolben
  • 250 g Bohnen (schwarze Bohnen, Kidneybohnen)
  • 1-2 Paprika
  • 1-2 rote Beete
  • 400 g Tofu (z.B. Räuchertofu)

Kalte Zutaten

  • 100 g Silberzwiebeln
  • 2 rote Zwiebeln (z.B. EDEKA Bio Rote Zwiebeln)
  • 100 g Cornichons
  • 100 g Oliven
  • 100 g vegane Tortilla-Chips
  • 1 Glas Jalapenos
  • 1-2 frische Brote

Vegane Käsesauce

  • 400 g Kartoffeln
  • 1 große Möhre
  • 1 Zwiebel
  • 100 g Cashewkerne Natur (eingeweicht über Nacht, oder mindestens in warmen Wasser für 30 Minuten)
  • 25 g Hefeflocken
  • 100 ml pflanzliche Milch
  • 0.5 TL Knoblauchpulver
  • 0.5 TL Zwiebelpulver
  • 3 EL Jalapeno-Saft + 3 Jalapeno-Scheiben (eingelegt aus dem Glas)
  • 1 EL Zitronensaft
  • 0.5 TL Worcestershiresauce
  • Salz & Pfeffer
  • Prise Cayennepfeffer

Süße Option

  • 1 Banane
  • 1 Birne
  • 100 g dunkle Schokolade
  • 100 g vegane Kekse

Dips

  • 150 g Preiselbeer-Gelee
  • veganer Kräuter-Dip (frische Kräuter, pflanzlicher Joghurt, Salz & Pfeffer)
  • Knoblauch-Dip (Knoblauch, pflanzlicher Joghurt, Salz&Pfeffer)
  • veganer Zwiebel-Dip (Rezept auf dem Blog)

Weiteres

  • 100 g veganer Scheibenkäse
  • optional: veganer Feta
  • 500 g Weintrauben
  • 100 g Walnüsse

Zubereitung

Käsesauce

  1. Kartoffeln, Möhren und Zwiebeln schälen und in gleich große Stücken schneiden. In einen Topf geben, mit Wasser bedecken und salzen. Etwa 10-15 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist und abgießen. Etwa eine Tasse des Wassers dabei auffangen.
  2. Das Gemüse in einen Mixer geben und gemeinsam mit den eingeweichten Cashews, den Jalapeno-Scheiben, dem Jalapeno-Saft, Worcestershiresauce, Hefeflocken und der pflanzlichen Milch mixen. Je nach Bedarf etwas Kochwasser untermischen, sodass eine cremige Sauce entsteht.
  3. Anschließend mit Knoblauchpulver, Zwiebelpulver, Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Cayenne abschmecken.

Vorbereitungen

  1. Kartoffeln ca. 20 Min. in gesalzenem Wasser kochen. Abkühlen lassen, ggf. schälen und in Scheiben schneiden. Die Scheiben kommen später auf den Raclette-Grill.
  2. Brokkoli und Blumenkohl waschen, in Röschen schneiden und für 3 Minuten in einem Topf mit Wasser kochen.
  3. Das restliche Gemüse ggf. waschen, schälen und klein schneiden. Dies wird später auf dem Grill oder in den Pfannen gebraten, und mit der veganen Käsesoße übergossen.
  4. Falls gewünscht verschiedene Dips vorbereiten, wie Hummus, Knoblauch-, Kräuter- oder Zwiebel-Dip.

Das klassische Gemüse-Pfännchen

  1. Für das klassische Gemüsepfännchen Brokkoli, Pilze, Zucchini, Paprika und Mais in ein Pfännchen geben und mit veganem Scheibenkäse oder Käsesauce übergießen.
  2. Je nach Stärke des Raclettes für 4-6 Minuten erhitzen, bis der Käse schmilzt und etwas Farbe bekommt.
  3. Mit gegrilltem Tofu und Kartoffelscheiben essen.

Das Bratkartoffel-Pfännchen

  1. Kartoffelscheiben und rote Zwiebeln in ein Pfännchen geben und mit veganem Scheibenkäse oder Käsesauce übergießen.
  2. Je nach Stärke des Raclettes für 4-6 Minuten erhitzen, bis der Käse schmilzt und etwas Farbe bekommt.
  3. Mit gegrilltem Räuchertofu essen.

Das mexikanische Pfännchen

  1. Tortilla Chips, Bohnen, Jalapenos und Mais in ein Pfännchen geben und mit veganem Scheibenkäse oder Käsesauce übergießen.
  2. Je nach Stärke des Raclettes für 4-6 Minuten erhitzen, bis der Käse schmilzt und etwas Farbe bekommt.

Das orientalische Pfännchen

  1. Blumenkohl und Rote Beete in ein Pfännchen geben.
  2. Je nach Stärke des Raclettes für 4-6 Minuten erhitzen, bis der Blumenkohl etwas Farbe bekommt.
  3. Mit Hummus, Oliven und Granatapfelkernen essen.

Das mediterrane Pfännchen

  1. Rote Beete und veganen Feta in ein Pfännchen geben.
  2. Je nach Stärke des Raclettes für 4-6 Minuten erhitzen.
  3. Mit Walnüssen und Granatapfelkernen essen.

Das süße Pfännchen

  1. Birne, Banane, Schokolade und Kekse in ein Pfännchen geben.
  2. Je nach Stärke des Raclettes für 4-6 Minuten erhitzen, sodass die Schokolade schmilzt.

Veganer Zwiebeldip

600 g
20 Minuten

Zutaten

  • 4 große, helle Zwiebeln (etwa 250 g)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL pflanzliches Öl
  • 1 EL vegane Butter
  • 2 EL Agavendicksaft
  • 400 g Seidentofu
  • 100 ml pflanzliche Sahne
  • 50 g Cashews (mind. 30 Minuten in warmem Wasser eingelegt)
  • 1 EL Apfelessig naturtrüb
  • 2 Jalapeno-Scheiben
  • 3 EL Hefeflocken
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1 TL Cayenne Pfeffer
  • Salz&Pfeffer

Zubereitung

  1. Zwiebeln und Knoblauch schälen. Die Zwiebeln in dünne Ringe schneiden, den Knoblauch einmal mit dem Messerrücken leicht zerdrücken.
  2. Zwiebelringe und Knoblauch in einer großen Pfanne glasig braten. Dafür 1 EL Öl und 1 EL vegane Butter in einer Pfanne erhitzen.
  3. Sobald die Zwiebeln glasig sind, gebt ihr einen Schuss Agavendicksaft dazu und lasst das ganze etwa 2 Minuten karamellisieren.
  4. Im Mixer Seidentofu, eingeweichte Cashewkerne, vegane Sahne, Hefeflocken, Jalapeno-Scheiben und Apfelessig pürieren.
  5. 3/4 der Zwiebel-Knoblauch-Mischung dazugeben (den Rest für später zur Seite stellen). Erneut cremig pürieren.
  6. Danach mit Salz, Pfeffer, Paprika und Cayenne abschmecken und mit den restlichen Zwiebeln garnieren.
Zucker ↦ Jagdwurst Donut
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