Wintersalat mit Couscous, Quinoa, Ofengemüse und Kurkuma-Dressing

Vermeintlich veröffentlichen wir auf Zucker&Jagdwurst ja nicht so oft Salat. Manche behaupten sogar, wir würden uns nur von Kartoffeln&Quark ernähren. Beides stimmt aber nicht so ganz, wenn man sich mal all diese Salat-Rezepte ansieht. Wir essen tatsächlich häufig Salat. Und wenn, dann auch richtig. Statt also nur ein paar Gürkchen und Eisbergsalat zusammenzuwerfen, lieben wir es, unterschiedliche Geschmäcker und Konsistenzen zu kombinieren. Bei Salaten kann man richtig kreativ werden und muss sich selten an Rezepte halten. Genauso könnt ihr dieses Rezept handhaben und die Zutaten ganz nach Saison und eurem Geschmack anpassen.

Das Getreide: Eigentlich wollte ich einen Couscous-Salat machen, aber dann lag noch dieser kleine Rest roter Quinoa herum und schwupps landeten beide im Salat. Je nachdem, was ihr in der Küche findet, könnt ihr auch nur eins von beiden verwenden, oder stattdessen Buchweizen, Dinkel oder ein anderes (Pseudo-) Getreide verwenden.

Das Ofengemüse: Auch hier habe ich ein bisschen in meinem Gemüsefach gestöbert und genommen, was ich darin gefunden habe. Je nach Saison könnt ihr das Ofengemüse anpassen. Die rote Bete legen wir gern ein bisschen abseits der anderen Gemüsesorten aufs Blech, damit nicht alles am Ende verfärbt ist. Statt alle Gemüsesorten gleich zu würzen, könnt ihr unterschiedliche Gewürze pro Sorte verwenden.

Die frischen Zutaten: Du magst keinen Feldsalat? Glück habt, denn jedes andere Salatblatt funktioniert natürlich genauso gut. Du magst keine rohe Zwiebel im Salat? Dann kick sie einfach raus. Zum Glück steckt so viel in diesem Salat, dass ihr jede Zutat umkrempeln oder sogar weglassen könnt.

Die Toppings: Gleiches gilt für die gerösteten Nüsse als Topping. Wer keine Pistazien mag, nimmt Mandeln, Cashews, oder jede andere Nuss. Auf das Anrösten solltet ihr allerdings nicht verzichten, denn so bekommen sie ein wunderbares Aroma.

Wintersalat mit Couscous, Quinoa, Ofengemüse und Kurkuma-Dressing

4 Personen
40 Minuten

Zutaten

  • 50 g Couscous
  • 50 g roter Quinoa
  • 200 g Pastinake
  • 2 Möhre
  • 1 TL getrockneter Rosmarin
  • 0.5 TL Kreuzkümmel
  • 0.5 TL getrockneter Thymian
  • 150 g rote Bete
  • 1 Granatapfel
  • 1 Orange
  • 1 Apfel
  • 1 rote Zwiebel
  • 50 g Feldsalat
  • 50 g Pistazien
  • Salz

Für das Dressing:

  • 6 EL Olivenöl
  • 1.5 TL Kurkuma
  • 0.5 TL Sumach
  • 2 TL Zitronensaft
  • 1.5 TL Senf
  • 3 TL Ahornsirup
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

  1. Couscous mit einer Prise Salz in eine Schüssel geben und mit kochendem Wasser bedecken, bis ca. 1 cm mehr Wasser über dem Couscous ist. Abdecken und ca. 5 Minuten quellen lassen. Danach den Couscous mit einer Gabel auflockern und abkühlen lassen.

  2. Parallel dazu Quinoa unter Wasser abspülen und mit der doppelten Menge Wasser in einen Topf geben. Leicht salzen und alles einmal aufkochen lassen. Danach mit Deckel ca. 15 Minuten über mittlerer Hitze köcheln lassen. Danach abkühlen lassen.

  3. Den Backofen auf 200°C vorheizen. Während Couscous und Quinoa kochen, Pastinake und rote Bete schälen und genau wie die Möhre in mundgerechte kleine Stücke schneiden. Möhren und Pastinaken auf eine Hälfte eines Backblechs und rote Bete auf die andere Hälfte des Backblechs geben. Alles mit Olivenöl beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen. Zusätzlich den Möhre-Pastinaken-Mix mit getrocknetem Rosmarin und Kreuzkümmel würzen und den getrockneten Thymian an die rote Bete geben. Das Gemüse ca. 20 Minuten im Backofen rösten.

  4. In dieser Zeit den Granatapfel entkernen. Die Orange und den Apfel klein schneiden, die rote Zwiebel fein würfeln und den Feldsalat vorbereiten. Pistazien in einer fettfreien Pfanne anrösten.

  5. Für das Dressing Olivenöl, Kurkuma, Sumach, Zitronensaft, Senf und Ahornsirup verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

  6. Zum Servieren Couscous, Quinoa, das Ofengemüse und alle frischen Zutaten in einer großen Schüssel mit dem Dressing vermengen. Die gerösteten Pistazien darüber streuen.

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