Veganes Rührei ohne Tofu (sojafrei)

Lasst uns über veganes Rührei sprechen. Genauer gesagt: über veganes Rührei OHNE Tofu. Denn so sehr wir Tofu-Scramble auch schätzen – manchmal braucht man einfach eine Alternative. Vielleicht vertragt ihr Tofu nicht so gut, vielleicht habt ihr gerade keinen im Kühlschrank, oder vielleicht wollt ihr einfach mal etwas Neues ausprobieren. Deshalb haben wir dieses Rezept für veganes Rührei entwickelt, das auf Mungbohnen basiert. Ja, ihr habt richtig gelesen: Mungbohnen! Die kleinen Hülsenfrüchte verwandeln sich in ein cremiges, proteinreiches Rührei, das nicht nur verdammt lecker schmeckt, sondern auch noch super einfach zuzubereiten ist.

Wie macht man veganes Rührei ohne Tofu?

Erstens ist es besonders, weil wir diese Art von veganem Rührei bisher noch nicht so oft gesehen haben. Aber der größte Vorteil: Die Zubereitung ist kinderleicht. Ihr weicht die Bohnen über Nacht ein, mixt sie am nächsten Morgen mit Hafermilch und Gewürzen, und schon geht’s in die Pfanne. Das Ergebnis ist ein fluffiges, würziges Rührei, das tatsächlich nach Ei schmeckt.

Wie schmeckt veganes Rührei nach Ei?

Kala Namak ist das absolute Zaubergewürz für veganes Rührei. Es handelt sich um ein schwefelhaltiges Salz, das durch seinen Geruch und Geschmack an Ei erinnert. Klingt erstmal seltsam, aber genau das macht den Unterschied zwischen „naja, ganz okay“ und „Wow, schmeckt ja wirklich wie Rührei!“. Wichtig: Gebt es erst nach dem Braten dazu, sonst verflüchtigt sich der typische Ei-Geschmack, denn es ist hitzeempfindlich.
Ihr findet Kala Namak, genau wie geschälte Mungbohnen (auch Moong Dal genannt) in Asialäden, Bioläden oder online.

Der perfekte Frühstücksteller wartet auf euch!

Dieses vegane Rührei passt perfekt zu unserem Rezept für Sonntagsbrötchen oder dem No-Knead-Bread. Dazu noch frisches Gemüse, eine aufgeschnittene Avocado oder selbstgemachter Aufstrich et voilá.

R1015 Das beste vegane Rührei (ohne Tofu)
R1015 Das beste vegane Rührei (ohne Tofu)

Veganes Rührei ohne Tofu (sojafrei)

4 Portionen
30 Minuten (+ 12 Stunden Ruhezeit)

Zutaten

Für das vegane Rührei:

  • 200 g geschälte und halbierte gelbe Mungbohnen
  • 200 ml Hafermilch
  • 100 ml Sprudelwasser
  • 3 EL Hefeflocken
  • 1 TL Backpulver
  • 0.5 TL Kurkuma (für die Farbe)
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 EL vegane Butter
  • 1 Zwiebel
  • 1 TL Kala Namak (nach dem Braten dazugeben)

Außerdem:

  • frisches Brot
  • Avocado
  • Tomate

Zubereitung

  1. Mungobohnen gut waschen und über Nacht einweichen.

  2. Am nächsten Tag: Die eingeweichten Bohnen mit Hafermilch, Sprudelwasser, Backpulver und Hefeflocken in einen Mixer geben und gut pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Kurkuma würzen. Die Konsistenz sollte etwas dicker als Pfannkuchenteig sein.

  3. Zwiebeln in kleine Würfel schneiden. In einer Pfanne vegane Butter erhitzen und die Zwiebeln darin glasig anbraten.

  4. Die Masse aus dem Mixer in die heiße Pfanne geben. Auf mittlere Stufe kurz anbacken lassen und dann umrühren. Diesen Vorgang wiederholen, bis das vegane Rührei die gewünschte Konsistenz hat. Dabei darauf achten, dass die Bohnenmasse nochmal etwas „nachbackt“, nehmt es daher lieber etwas früher vom Herd, damit das vegane Ei nicht zu trocken wird und fluffig bleibt.

  5. Das vegane Rührei nach dem Braten mit Kala Namak würzen und beispielsweise mit Brot, Avocado und Tomate servieren.

R1015 Das beste vegane Rührei (ohne Tofu)
R1015 Das beste vegane Rührei (ohne Tofu)

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