Veganes Madras Curry mit Apfel

In meiner Kindheit und Jugend gab es nicht viele indische Gerichte, die wir gegessen haben. Wenn ich so recht überlege, dann war es eigentlich nur eines: Chicken Madras. Meine Mutter nutze dafür eine Fertigmischung aus dem Supermarkt und bereitet das milde (und zum Glück nicht allzu scharfe) Curry alle paar Wochen für uns zu. Für uns Kinder war es der Himmel auf Erden, denn wir liebten dieses gemütliche Gericht, das meine Mutter damals immer mit Apfel servierte. Zu meiner Verwunderung stellte ich erst einige Jahre später fest, dass es überhaupt nicht üblich ist Chicken Madras mit Apfel zu servieren, obwohl es so, so gut dazu passt.

Madras Curry stammt wohl ursprünglich aus dem Süden Indiens und ist benannt nach der Stadt Madras (heute Chennai). Es gibt aber auch einige, die behaupten, dass der Ursprung des Madras Curry in Großbritannien der 1960er-Jahren liegt. Normalerweise wird es deutlich schärfer zubereitet (und vor allem ohne Apfel) und auch oft mit Joghurt serviert, um die Schärfe etwas abzumildern. Da ich es allerdings in meinen Erinnerungen als sehr fruchtig und mild abgespeichert habe, zeige ich euch heute eine nicht ganz so scharfe Variante. Also meine eigene kleine Variation des Chicken Madras.

Dafür lassen wir selbstverständlich auch das Chicken weg und servieren das Curry stattdessen mit Blumenkohl und Kichererbsen. Ihr könnt bei dem Gemüse aber selbstverständlich variieren, wie ihr wollt! Was ihr aber unbedingt dazu servieren solltet, ist geraspelter Apfel – ich schwöre euch, das ist die beste Kombination des Universums!

Veganes Madras Curry mit Apfel

4 Portionen
40 Minuten

Zutaten

Für das Madras Curry:

  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 15 g frischer Ingwer
  • 500 g Blumenkohl
  • 2-3 EL Kokosöl
  • 1 TL Zimt
  • 4-5 EL Madras Curry Pulver
  • 1 TL Paprikapulver edelsüß
  • 2 TL Agavendicksaft
  • 200 ml Kokosmilch
  • 400 ml passierte Tomaten
  • 400 g Kichererbsen aus der Dose
  • Salz & Pfeffer

Außerdem:

  • 250 g Reis
  • 1 Apfel
  • 1 rote Zwiebel
  • 10 g frischer Koriander
  • optional: 1 kleine Chili
  • optional: etwas frischer Zitronensaft

Zubereitung

  1. Den Reis nach Packungsanleitung zubereiten. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer schälen und zerkleinern.
  2. Den Blumenkohl waschen, die Röschen abtrennen und jedes Röschen vierteln.
  3. Ein große Pfanne oder einen Topf mit Kokosöl erhitzen und Zwiebel, Knoblauch und Ingwer anschwitzen. Nach 2-3 Minuten Zimt, Madras Curry Pulver, Paprikapulver und Agavendicksaft hinzugeben und kurz mit anschwitzen.
  4. Nun mit Kokosmilch und passierten Tomaten aufgießen und die Soße pürieren. Die Blumenkohl-Röschen im Anschluss hinzugeben und 10 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen.
  5. Nun die Kichererbsen hinzugeben und weitere 5 Minuten köcheln lassen.
  6. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Koriander waschen und die Blätter vom Stiel abzupfen, die rote Zwiebel schälen und fein würfeln und den Apfel waschen und raspeln. Optional die Chilischote in Ringe schneiden und etwas frischen Zitronensaft auspressen.
  7. Das Madras Curry mit Reis, frischem Koriander, Zwiebelwürfeln, geraspeltem Apfel und optional Chili und frischem Zitronensaft servieren.
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