R351 Veganes Breakfast Sandwich

Veganes Breakfast Sandwich

Sagt Hallo zum: Breakfast Sandwich

Wieso, woher, weshalb: Nachdem wir uns schon dem BLT und Club Sandwich gewidmet haben, die man zwar direkt erkennt, aber sich beliebig abändern kann, wird’s heute richtig schwammig. Ein Frühstückssandwich ist ein Frühstückssandwich… gibt’s da überhaupt irgendwelche Regeln für? Angeblich findet man in einem Kochbuch, das kurz vor 1900 erschien, zum ersten Mal den Namen „Breakfast Sandwich“ für ein Rezept.

Was normalerweise drauf ist: Sowohl in Sachen Toppings als auch Brot habt ihr die Qual der Wahl. Weißbrot, Bagel, Biscuits, Brötchen, … alles geht. Wir haben uns heute für englische Muffins entschieden. Als Toppings findet man meistens eine Kombination aus Ei, Fleisch und Käse auf dem Breakfast Sandwich, aber wie schon gesagt, lässt sich das ganz nach Geschmack noch ewig erweitern.

Was wir drauf machen: Irgendwie musste ich beim Breakfast Sandwich ständig an diesen Bacon&Egg Muffin vom Laden mit dem großen M denken und habe mich ein bisschen an ihm orientiert. Den hab ich zwar nie gegessen, aber mir ging's mehr ums Aussehen, vor allem wollte ich auch so ein kreisrund geformtes veganes „Spiegelei“ hinbekommen. Also habe ich Isas Spiegelei-Rezept vom Stammen Max angeschaut, leicht angepasst und alte Dessertringe herausgekamt, die ich mal für Törtchen gekauft hatte. Mit denen kann man die Pattys ungefähr in der Größe der Brötchen braten - prima!

R351 Veganes Breakfast Sandwich

Veganes Breakfast Sandwich

2 Sandwiches
30 Minuten

Zutaten

  • 2 Englische Muffins
  • 2 Tomaten
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • 4 EL veganer Frischkäse
  • Sprossen
  • Sriracha (optional)
  • Salz
  • Pfeffer

Für den Tempeh-Bacon

  • 100 g Tempeh
  • 1 EL Sojasauce
  • 1 EL Liquid Smoke
  • 0.5 EL Ahornsirup
  • 0.5 TL Senf
  • Pflanzenöl zum Braten

Für die „Ei-Pattys“

  • 200 g Seidentofu
  • 6 EL Kichererbsenmehl
  • 100 ml vegane Sahne
  • 1 EL Stärke
  • 1 TL Kala Namak
  • 1 TL Kurkuma
  • vegane Butter zum Braten

Zubereitung

  1. Backofen auf 180°C vorheizen. Die Tomaten in dickere Scheiben schneiden, den Strunk dabei auslassen oder rausschneiden. Knoblauchzehe fein hacken. Die Scheiben in eine Auflaufform oder in ein tiefes Backblech legen, mit Olivenöl beträufeln, mit Knoblauchstückchen bestreuen und mit Salz und Pfeffer würzen. Anschließend ca. 15 Minuten im Ofen rösten und dann herausnehmen.

  2. In der Zwischenzeit den Tempeh in dünne Scheiben schneiden und alle Zutaten für die Marinade in einer Schüssel zusammenrühren. Die Tempehscheiben 5 Minuten darin liegen lassen und anschließend in einer Pfanne mit Pflanzenöl von beiden Seiten knusprig und braun anbraten.

  3. Für die „Eiweißbasis“ Seidentofu, 5 EL Kichererbsenmehl (nicht ganz alles, es sollte noch ein kleiner Rest über bleiben), vegane Sahne, Stärke und Kala Namak in einem hohen Gefäß pürieren. Anschließend mit Salz und Pfeffer würzen.

  4. Ca. 3 EL der Mischung abnehmen und in einer kleinen Schüssel mit restlichen Kichererbsenmehl und Kurkuma vermengen - das ist unsere „Eigelb“-Mischung.

  5. Falls ihr sie verwendet, solltet ihr die Dessertringe gut einfetten. Anschließend vegane Butter in einer Pfanne über kleiner bis mittlerer Hitze schmelzen und die Dessertringe in die Pfanne stellen. Ein paar Löffel der Seidentofubasis in die Dessertringe geben - max. 1 cm hoch, da es sonst passieren kann, dass sie nicht ganz durchbraten.

  6. Nun können die Pattys braten, nach ca. 1 Minute gebt ihr einen Klecks der „Eigelbmischung“ auf die weiße Basis. Danach könnt ihr zusätzlich die Dessertringe mit einem Teller abdecken, damit der Seidentofu erstmal in Ruhe festigen kann. Sobald die Unterseite gebräunt ist und ihr merkt, dass die Tofumischung fest geworden ist, löst ihr das Patty vorsichtig aus dem Ring - evtl. müsst ihr mit einem Messer das Patty vom Rand lösen. Anschließend musst ihr es nur noch wenden und auch von der anderen Seite goldbraun braten. Falls ihr noch Tofumischung über habt, den Schritt wiederholen.

  7. Zum Servieren werden die englischen Muffins getoastet. Beide Seiten mit Frischkäse bestreichen und den Breakfast Burger mit den Seidentofu-Pattys, Tempeh, gerösteteten Tomaten, Sriracha und Kresse belegen.

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